Mittwoch, Mai 30, 2007

Welcome to Hong Kong SAR of Peoples Republik of China

Herzlich Willkomen in Hong Kong eine Sonderverwaltungszone der Volksrepublik China

Gestern Abend bin ich gegen 22 Uhr in Kowloon in Hong Kong angekommen. Der Tripp von Cairns über Darwin und Singapore nach Hong Kong war lange und ermuedend. In Cairns wurde ich erstmal mit der Nachricht überrascht das mein Flieger überbucht ist und ich noch die Chance hätte in zwei Stunden mit nächsten Flieger nach Darwin zu fliegen. War mir auch recht da ich so einen Direktflug und ohne Zwischenstopp hatte. Flug mit Qantas war angenehm. Eigentlich hatte ich vor Ihre Bierbestände deutlich zu gefährden, blöderweise gabs jeglichen Alkohol nur gegen Bezahlung. Achso und Tomatensaft gabs auch nicht, Schlappschwänze. Während des Flugs konnte ich meinen letzten Sonnenuntergang über Australien auf meinem Tripp mit erleben aber ansonst habe ich versucht ein paar Minute die Augen zu schließen. In Darwin selbst musste ich dann von Abends um 8 bis knapp 1:30 Uhr am Morgen die Zeit vertrödeln und ich hab sogar ne Sinnvolle Beschäftigung gefunden: Australische Postkarten schreiben. Wie, werdet Ihr jetzt sagen das sind ja ganz neue Arten, nein ich habe wirklich alle geschrieben. Ok eine Postkarte habe ich noch für Australien aber da fehlt mir die Adresse.

Welcome to Singapoooooore, gelandet bin ich am Budget Terminal, dann ging es mit dem Terminaltransferbus zum Terminal uno wo ich dann dankenswerter weise erfahren durfte das ich erst so in 8 Stunden einchecken kann. Gähhn also hab ich mir ein gemühtliches Plätzchen gesucht und mein Buch gelesen. Nach gut 450 Seiten oder 8 Stunden oder 1 Sandwich, 1 Eistee (arsch Süß) und einem Indischen Curry ging es dann endlich gegen halb zwei Nachmittags zum Einchecken.

Beim Einchecken gab es dann schon mal das Chinesische Queue System (In-Schlange-stehen-System) da etwa 20 Personen mit Gepäck ohne jegliches System an 3 Check-In Schaltern standen. Die erste Überraschung bei meinem Check-In war das mein Bigpack nun nur noch 18,5 Kg haben sollte, in Darwin waren es noch 23,9 Kg gewesen und Tigerairways hatte mir für die 5 KG Übergepäck 20 Dollar blechen lassen (Normallerweise haben die nur 15KG Freigepäck, hatte aber schon bei der Buchung 5 KG mehr gekauft). Die zweite Überraschung war dann die Reaktion auf meine Antwort auf die Frage, was ich denn nach HongKong mache. Ich beschrieb dann in grob was ich machen will, also ein paar Tage in Hong Kong bleiben, das Chinavisum holen, 2 Monate herumreisen und wieder zurück nach Singapore. Jedenfalls verschwand die gute Frau zu ihrem Vorgesetzten mit meinem Pass. Nach 10 Minuten war mir das dann zu Bunt und die zwei sahen mir zu verplant aus, daher bin ich dann hin marschiert und gefragt ob ich helfen kann ;-). Jedenfalls klärten sie mich auf das ich nur ein One-Way Ticket nach HongKong habe und das die Imigration in Hong Kong da manchmal Probleme macht. Der Vorgesetzte wollte dann sehen das ich ne Kreditkarte dabei habe um notfalls einen Flug aus HongKong raus zu buchen. Upps, dachte ich da hab ich doch nen Flug vergessen zu buchen *g*. Jedenfalls ging es dann alles in seinen normalen Bahnen weiter.

Auf dem Gang durch die Ausreisekontrolle hab ich dann entschlossen doch noch in Singapore am Flughafen ein Ticket Ex-HongKong zu besorgen. Ich brauchte es eh und falls die es in HongKong verlangen habe ich es. Also zum kostenlosen Inetterminal marschiert und für knappe 810 HongKong Dollar (80 Euro) einen Flug wieder von HongKong nach Singapooore gebucht. Flug geht nun am 29ten July nach Singapore, von wo mein Flug am 2ten August nach Dubai geht. Beim Anschauen der Stempel im Reisepass von Singapore ist mir aufgefallen das ich am 29 May in Singapore eingereist bin und am 28 May ausgereist bin. Ähhm das ist mal ein klarer Fall für Zurück-in-die-Zukunft.

Der Flug nach HongKong verlief dann, bis auf ein paar Turbulenzen im Flugzeug, ohne Vorkommnisse. Letztendlich hat sich bei der Imigration in Hong Kong kein Arsch für mein Weiterreiseticket interessiert (muss aber sagen das dies sonst eigentlich bis jetzt immer der Fall in den meisten Ländern war). Da ich wie immer nichts vorgebucht hatt, unteranderem weil es im Inet auch nichts wirklich tolles gab, hatte ich mir dann ein paar Adressen im Flugzeug aus meinen Lonelyplanet heraus gesucht. Das erste was mir aufgefallen ist, war das Mehrbettzimmer teurer waren als manche Einzelzimmer und das die Jugendherberge ehere ein 4 Sterne Hotel war und dementsprechende Preise hatte. Hatte dann das erste Hostel in Kowloon im LP genommen und vom Flughafen aus angerufen. Letztendlich bin ich dann im Payless Guest House in Kowloon / Tsim Sha Tsui / Chungking Mansions untergekommen. Habe hier ein drei Bett Zimmer für mich alleine, mit Doppelbett, Fernseher und eigenem Bad für gerade mal 15 Euro. Außerdem ist es überraschenderweise sauber und der Raum wird auch noch täglich gesäubert. Kann ich nur absolut empfehlen. Nervig sind nur die pakistanischen Tourifänger die schon angerannt kommen wenn sie auch nur jemanden mit großem Rucksack sehen. Neu Seeländische Sandfliegen waren nicht so lästig, lustiger weise wiederholt sich das Spiel jedesmal wenn ich wieder zurück komme. Vielleicht sollte ich mir zwei Räucherstäbchen um die Ohren wickeln und anzünden, eventuell hilfts ;-)

Heute bin ich dann auch gleich mal meinen Reisepass los geworden, in dem ich beim CTS (China Travle Service) dem Chinesischen Regierungsreisebüro mein Visum für China beantragt habe. Angeblich soll ich es ja schon am 1ten gegen halb drei abholen können, nunja wir werden es sehen wie flott die wirklich sind. Der Rest des Tages habe ich damit verbracht zu staunen wie sich die Stadt seit meinem letzten Besuch vor 3 Jahren geändert hat. Dann bin ich nach Causeway Bay mit der U-Bahn gefahren und dort duch die Elektronikmärkte geschlendert. Auch hier gibt es interessante Entwicklungen, solche kleine Laptops, wie ich es habe, gibt es dort wirklich für einen guten Preis und das sind alles Top Marken. Bei allen anderen Sachen ist es gegenüber Deutschland unattraktiv. Dann ist mein rechter Flippflopp gerissen, nunja dachte ich, der hat jetzt schon gute 3 Monate gehalten, holst dir halt mal schnell ein paar neue. Um die Ecke war dann auch einer dieser Krämmermärkte. Tja schon mal im Land der Zwerge nach Riesenschuhen gesucht??? Tatsache ist das ich etwa Größe 45 brauche und alle Shops zwischen Hong Kong Island und meinem Hostel hatten nur bis Größe 43. Jedenfalls habe ich dann meine Flippflopps auf die MacGayver Art mit einem Haargummi notrepariert. Bis jetzt hat es gehalten, mal schaun ob ich die nächsten Tage noch nen Shop finden kann. Aber ich habe da überhaupt keine Hoffnung da ja Honk Kong so klein ist ;-) (Achtung Ironie).

Dann, gegen 19 Uhr hab ich mich auf den Weg gemacht an die Südspitze nach Kowloon für die Licht und Laser Show um 20 Uhr. Meine Güte waren da diesmal viele Leute da, außerdem konnte ich fast mehr Kammeragestelle zählen als Zuschauer, unglaublich. Es hatte sich aber auch diesmal wieder gelohnt das sich an zu schauen.

Jetzt sitze ich in meinem Hotelzimmer, eingeklinkt in irgendein offenes WLan, hoere hier im 7ten Stock noch fast die Unterhaltung zwischen den pakistanischen Tourijägern und Ihren Opfen (eh, brauchscht du Hostel, isch habe gutes für disch) (könnte man so auf Deutsch übersetzen).

Wenn ich am Freitag mein Visum habe will ich mich dann auf den Weg machen nach Macau, der ehemahligen portugisischen Kolonie, die 1995 an die Chinesen zurück gegeben wurde und die nun auch eine SAR (Special Administrativ Region) ist wie HongKong. Dann ein paar Tage dort verbringen, das Umfeld dort soll interessant sein. Dann mit dem Zug oder Flieger nach Shanghai, weiter nach Qingdong um ein paar Tsingtao zu trinken. Da ich die meisten der Attraktionen in der Mitte von China schon 2003 gemacht habe werde ich dann schaun das ich nach Tibet rein komme. Und das ist nun auch nicht so einfach, da mann nach Tibet nur kommt wenn man eine spezielle Erlaubnis hat und diese gibt es wiederum nur wenn man als Gruppe nach Tibet geht. In der Prakis sieht das aber so aus dass man das Flug/Zug/Busticket nach Tibet über ein Reisebüro besorgen muss, von der Sondererlaubnis bekommt man nie etwas zu sehen und die Reisegruppe existiert nur auf dem Papier. Tja von Tibet nach Nepal ähnlich, lustig ist nur das man zwar von Tibet nach Nepal reisen kann aber nicht von Nepal nach Tibet. Also muss man von Nepal wieder mit dem Flieger zurück nach China reisen. Muha, na mal schaun.

Grüße aus dem aktuell zu warmen Hong Kong mit 34 Grad und noch mehr in der Sonne

Philipp

Montag, Mai 28, 2007

Great Barrier Reef und die letzten Stuendlein schlagen ...

Seit vorgestern wieder in Cairns angekommen.

Der Tauchausflug aufs Riff hinaus mit Pro-Dive war genial gewesen. Fuer mich war es das erste Mal tauchen seit meinem Open Water Kurs auf Rarotonga, daher hatte ich den ersten Tauchgang auch mit einem Guide und meinem Buddy Hal gemacht. Es ging aber besser als erwartet, die notwendigen Handgriffe haben gesessen und die Schwebekontrolle unter Wasser hatte nach einem Tauchgang auch wieder gepasst. Insgesammt waren 11 Tauchgaenge ueber 3 Tage verplant, darunter auch 2 Nachttauchgaenge. Da ich mich fuer den Advanced Open Water Kurs entschieden hatte (der auch nur 90$ mehr als der normale Tripp gekostet hatte, also guenstig) sind 5 Tauchgaenge von den 11 fuer den Kurs mit drauf gegangen. Der ersten beiden Tauchgaenge waren Fundives wo man frei mit seinem Buddy, nach einem Breefing des Tauchgebiets vom Tauchinstrcutor, die Gegend erkunden konnte. Dann folgten 5 Tauchgaenge die fuer den Advanced Open Water notwendig waren. Der erste Tauchgang war speziell fuer die Navigation unter Wasser gedacht. Den hatte Hal und ich auch dringend notwendig, da wir beim zweiten Tauchgang zum ersten Mal alleine tauchen gegangen sind und das Schiff so um 30 Meter verfehlt hatten. Besser gesagt wir haben uns total vertaucht, weil jeder nur auf die Fische geachtet hatte und mit Tiefen- und Luftkontrolle noch genug zu tun hatten. Es ist gar nicht so einfach wenn man diese tollen Riffe unter Wasser erkundet und um tausend Ecken und zwei Schluchten taucht, dann auch noch die Orientierung zu behalten. Jedenfalls war das ein mehr als sinnvoller Kurs und der hatte bis zum Ende auch richtig Fruechte getragen und zwar so das wir als Buddyteam in den letzten 3 Tauchgaengen auch immer wieder genau am Schiff gelandet sind. Der naechste Tauchgang war dann der Nachttauchgang vor dem dann doch jeder ein bischen Respekt hatte der ihn zum ersten Mal gemacht hatte. Wie vor dem letzten AOW(Advanced Open Water)Tauchgang mussten wir wieder unser Padibuch studieren und vor dem Tauchgang gab es noch eine extra Vertiefungsgespraech mit dem Tauchinstructor wo dann noch alle offenen Fragen geklaert und vertieft worden.

Vorallem wie so ein Nachttauchgang ablaeuft ist ganz interessant. Jeder Taucher bekommt eine Knicklicht/Panzerlicht an das Ventil der Sauerstoffflasche, damit man von seinem Buddy auch geortet werden kann wenn die Taschenlampe ausfallen sollte. Dazu bekommt dann jeder Taucher eine Taschenlampe und das war es dann auch schon mit der extra Ausruestung. Es gibt dann noch ein paar andere Sicherheitslimits wie zum Beispiel das die maximale Tauchzeit auf 30 Minuten begrenzt wurde, damit man auch genug Sicherheitsreserve uebrig hat.

Dann hies es Ausruestung an, Unterwasserkammera aktiveren, Taschenlampe ein und in die schware See rein huepfen .... hmm und nach ein paar Sekuendchen stellt man doch fest das es so dunkel gar nicht ist. Der Lichtschein der vom Schiff aufs Wasser geworfen wird reicht komplett aus um ohne Taschenlampe ein paar Meter zu sehen. Der erste Nachtauchgang haben wir zusammen mit einem Tauchlehrer gemacht. War ein irres Erlebnis gewesen aber wir konnten kaum irgendetwas besonders nachtaktives entdecken. Beim zweiten Nachtauchgang war das ganz anders, wir konnten schlafende Schildkroeten in Hoelen entdecken, Fische auf Jagd und der HAMMER kam am Schluss bei unserem Sicherheitstopff fuer 3 Minuten auf 5 Meter Tiefe. Ein nicht gerade kleiner Hai, hatt uns dann im Schein der Taschenlampe in 5 bis 10 Meter entfernung umkreist. Das war so ein Moment bei dem man erstmal den Atem anhaelt und dann nur noch geniest wie dieser Jaeger eher gelangweilt weiter schwimmt. Tagsueber konnten wir auch einen in weiter Ferne sehen aber der ist jedes Mal gefluechtet wenn man versucht hat naher hin zu kommen. Allein schon die Barracudas abzulichten war eine Herausforderung die einige Anlaeufte bebraucht hat.

Am naechsten Morgen stand dann der Tieftauchgang fuer den AOW an. Dieser sollte auf eine Tiefe so um 28 Meter fuehren. Nach dem Nachttauchgang musste man dann noch das Kapitel durch bueffeln und am morgen davor wieder ein kleines Review mit dem Tauchlehrer. Besonderheiten sind nur das man mit der Hoehenkontrolle noch besser aufpassen muss als wenn man nur auf 20 Meter geht und wenn man auftaucht auch wiederum darauf achten muss nicht zu schnell hoch zu gehen. Interessant war dann noch die Konzentrationsuebung die wir an der Oberflaeche auf dem Schiff und auf 28 Meter in der Tiefe gemacht haben. Diese bestand darin das auf einer Tafel die Zahlen von 1 bis 20 total durchgewuerfelt aufgeschrieben waren. Du musstes dann die korrekte Reihenfolge durch das Deuten mit dem Finger herausfinden. Ich hatte an der Overflaeche knappe 20 Sekunden gebraucht und auf Tiefe 22 Sekunde, war gar nicht so schlecht ist. Hal, mein amerikanischer Tauchbuddy, hatte aber den Vogel abgeschossen. Er hatte 20 Sekunden an der Oberflaeche gebraucht und auf Tiefe 34 Sekunden!!

Die naechste beiden Tauchgaenge fuer den AOW konnte man frei waehlen und wir hatten uns dann alle auf Unterwasserphotographie und Unterwasserkunde entschieden. Das ganze bestand dann darin das der Tauchlehrer uns vorher erklaert hatte wie man am besten Unterwasserfotos machen kann. Also am besten von unten nach oben photografieren, den Hintergrund mit der Oberflaeche oder aenderen Objekten fuellen. Doch der Kurs hat mir auch etwas gebracht, da man als Taucher doch andere Moeglichkeiten hat als wenn man nur schnorchelt.

Unterwassernaturalist, nunja der bestand daraus das man sich ein paar Pflanzen, Korallenarten und Fische merkt und danach diese im Buch versucht zu spezifizieren. Danach stand dann Abends noch ein Nachttauchgang an und am letzten Tag 3 weitere Tauchgaenge an verschiedenen Riffen und Tauchstellen.

Es ist schon beeindruckend seinen ersten Hai unter Wasser zu sehen oder wie eine, an Land sehr behaebige, Schildkroete sich im Wasser wie ein Vogel bewegt. Auch die Artenvielfalt, die Farben sind absolut beeindruckend. Auch der aus dem Film bekannte Nemo konnte man auf etwa 14 Meter tiefe am letzten Tag auch noch ausgiebig betrachten und photographieren. Nemo selbst ist ein eher sehr unruhiger Kumpane, der sehr schwer zu photographieren ist.

So einfach mal ein paar Impressionen von der sagenhaften Unterwasserwelt des Great Barrier Reefs.



Fuer mich geht es nun heute Abend mit dem Flieger von Cairns nach Darwin. Von wo ich nach 6 stuendiger gammellei auf dem Flughafen, morgen frueh um 4 Uhr weiter fliege nach Singapore, dort weitere 6 Stunden auf dem Flughafen bis dann endlich mein Flieger Nachmittags um 3 Uhr nach HongKong amfliegt. Wo ich dann hoffentlich so um 21-22 Uhr Abends ankommen werde ( und dann brauch ich erstmal ein Bier ).

Australien war der Hammer, es war fuer mich selbst vorher ein eher schwarzer Fleck auf der Landkarte. Ohne grosse Vorstellungen vom Land bin ich hierher gekommen und konnte in den vergangenen zwei Monaten so verschiedenen Landschaften wie die BlueMountains, Victoria im Sueden Australiens, das Outback auf dem Tripp nach AliceSprings und Broken Hill, den einzigartigen Uluru(Ayers Rock) oder auch den Kings Canyon bestaunen. Jetzt so ein paar Stunden vor Abreise wuenschte ich, ich haette noch ein bischen mehr Zeit hier um den Norden und eventuell die Westkueste von Australien besuchen zu koennen.

Trotzdem passt doch der Auspruch von unserem lieben Nachbarn in Oesterreich der nun in Kalifornien seine Broetchen als Gouvernator verdient ganz gut zu mir und Australien: I'll be back (Ich komme wieder)

Jetzt geht es fuer mich auf eine neue Etappe, auf einen neuen Kontinet, die mich der Heimat wieder ein paar Flugstunden naeher bringen werde. Was die naechsten Monate vor mir liegt, das kann ich noch nicht sagen. Jedenfalls freue ich mich schon wieder auf alle moeglichen Begegnungen mit Land und Leuten.

Nach den 2 Monaten China wird es dann fuer ein paar Wochen (1, 2 oder 3) zu meiner Schwester nach Dubai gehen. Wobei ich hier schon wieder einen neuen Floh im Ohr habe und zwar den Oman. Eventuell eine Woche Dubai, dann eine Woche Oman mit Kultur und Tauchen?

Wir werden es sehen

Bis bald

Philipp

Mittwoch, Mai 23, 2007

Ab in den Süden, ähhm Norden ist das hier ja

Genau vor einer Woche am vergangenen Mittwoch bin ich nun in Airlie Beach angekommen aus dem verregneten Adelaide.
Die Tage in Adelaide waren super gewesen, die Stadt hat mir auch wahnsinnig gut gefallen. Lag wahrscheinlich auch daran das ich am Montag Abend noch Helen&Mike wieder getroffen habe, die ich in Tahiti auf dem Campingplatz getroffen hatte. War super gewesen und wir hatten den Abend bis spät in die Nacht damit verbracht uns über Gott&dieWelt zu unterhalten.

Am Mittwoch morgen ging es dann mit dem Bus zum Flughafen. Flug ist ohne Ereignisse verlaufen, somit musste auch keine Ereignissteuerung eingreifen ;-). Einquartiert hatte ich mich im Bush Village Backpackers in der Nähe von Airlie Beach für 3 Nächte, bis mein Segeltripp los ging. Kann das Hostel nur wärmstens empfehlen. Schön ruhig und chillig und wo sonst trifft man noch jemanden aus Würzburg ;-) Tja die Heimat ist doch überall.

Samstag Abend gegen 19:30 Uhr hat dan mein Tripp angefangen mit der Salway Lass fuer insgesammt 3 Tage und Naechte an Board des tollen Schiffes. Der Aufenthalt an Board war traumhaft, so wie ich mir das immer vorgestellt hatte und vom Wetter her hatte auch alles gepasst. Trotz der momentan eher schwierigen Windverhaeltnisse die hier herschen konnten wir am ersten und letzten Tag Segel setzen und den Motor ausschalten. Mein Lieblingsplatz an Board war ganz vorne im Netz des Schiffes, unter dem dann das Meer an einem vorbei rauscht und man einen tollen Ueberblick ueber den Bug des Schiffes hat. Verpflegung war absolut gut gewesen, jeden Tag abwechselungsreiche Kost und kein FastFood. Die drei Tage gingen leider wieder viel zu schnell rum aber wir konnten den Tripp mit einem guten Segelfahrt zurueck in den Hafen abschliesen. Es ist schon beeindruckend mit welcher Geschwindigkeit der Segler unterwegs sein kann. Die Sailway Lass ist unter vollen Segeln auch schneller als mit dem Motor.

Gestern Abend ging es dann fuer mich erstmal ins Inetcaffee, da ich mir einen Bus nach Cairns und den Flieger ex Cairns nach Darwin buchen musste. Somit habe ich dann ein paar Stunden spaeter den Nachtbus von Airlie Beach nach Cairns genommen und bin heute morgen gegen 7 Uhr im tropisch waremen und schwuelen Cairns angekommen. Hier dann die ersten Stunden vor dem Fruehstueck mit dem durchstoebern der ganzen Tauchangebote verbracht. Letztendlich bin ich auch fuendig geworden und habe nun einen 3-taegigen Tauchtripp mit Begin morgen frueh um 6 Uhr gebucht. Es war auch eine gute Idee und guenstige Gelegenheit gleich meinen naechst hoeheren Tauchschein zu machen, daher ist das bei dem Tripp auch gleich mit gebucht worden.

Jedenfalls freue ich mich nun auf 3 anstrengende, tolle Tauchtage mit hoffentlich 3 bis 4 Tauchgaengen. Vorallem bin ich auf die 2 Nachtauchgaenge gespannt, denn wir wissen ja alle der weise Hai kommt in der Nacht ;-) nein Witzchen keine Gefahr hier. Trotzdem hat man in der Nacht ein unterschiedliches Unterwasserleben als am Tag und wenn alles um einen herum nur schwarz ist und man kein Tageslicht hat, so wie normal ist das doch gleich mal eine andere Erfahrung.

Samstag Abend bis Montag morgen werde ich dann hier im YHA in Cairns verbringen, da die zwei Uebernachtungen im Paket mit dabei ware, was ganz gut passt. Dann war es das mit Australien fuer mich.

Mit im Nachtbus aus Airlie Beach war Daniel ein Amerikaner der so wie ich doch auch das ein oder andere Mal gute Kueche schaetzt. Somit haben wir uns heute den Abschuss gegeben, mit einem Mix an Steaks die ich so noch nie gesehen habe und wahrscheinlich nicht so schnell wieder sehe. Oder habt Ihr schon mal was von Angnus Steak gefuell mit Austern und umhuellt mit Schinken gehort. Ich sage es euch das war ein Geschmackserlebnis, doch mein alter Begriff aus China, taest sensation, passt hier auf alle Faelle dazu. Dazu gab es dann noch Emu, Krokodil und unseren huepfenden Freund. Emu war tierisch gut und lecker, Krokodil eher geschmacklos als geschmackvoll, Kaengaruh schmeckt immer wieder gut und Baramundi(Fisch) ist immer einen Versuch wert. Zum Abschluss gab es dann noch diverse Biere aus Australien. Ein sehr leckers ist Bohamian aus West Australien, hmmm lecker.

So ich haette noch gerne hier ein paar Bilder eingefuegt aber der PC spinnt hier, somit schliesse ich das Wort zum Sonntag.

Bis bald

Philipp

Dienstag, Mai 22, 2007

Segeln war mega fuper

Kurzer Bericht, ausfuehrliches folgt die naechsten Tage.

Segeltour war traumhaft, das Schiff der Hammer.

Heute geht es in 2 Stunden mit dem Bus nach Cairns, von wo es naechsten Montag am 28ten mit dem Flieger nach Darwin weiter geht, von wo am Dienstag in der Frueh um 4 Uhr mein Flieger nach Singapore geht.

So jetzt freue ich mich auf meine letzte Woche in Australien die ich mit Tauchen verbringen werde.

Bye

Philipp

Dienstag, Mai 15, 2007

Von den Kilometern erschlagen in Adelaide

Endkilometerstand: 9.235 Km

Jetzt will ich nichts mehr mit Autofahren zu tun haben. Wow, das hat eindeutig gereicht aber doch mal alles von vorne.

In Adelaide bin ich noch bis Dienstag morgen geblieben und habe unter anderem auch noch die Royal Flying Doctors in Alice Springs besucht. Dann ging es am Dienstag morgen in einem Rutsch runter nach Coober Peddy, dort eine Nacht geblieben und am nächsten Morgen gegen 8 Uhr in Richtung Broken Hill aufgebrochen. An dem Tag bin ich dann noch gute 600 Kilometer gefahren, dann hatte ich mich auf einen Parkplatz zum Schlafen gestellt (und in der Nacht mir eine schöne Erkältung zugezogen *fuper*).

Am nächsten Morgen dann nach Broken Hill mit meinem japanischen Pferd geritten. Broken Hill ist eine tolle Stadt mit vielen von diesen wildwest-style Häusern. Dort bin ich dann bis Sonntag geblieben und dann in weiteren 6 Stunden mit meinem Pferd gen Süden galoppiert. Am nächsten Tag dann meinen Mietwagen abgegeben und bin jetzt glücklich erstmal nicht mehr selbst fahren zu müssen.

Die Tage hier in Adelaide habe ich eher mehr mit Sachen wie Wäsche waschen, Buch lesen und Internet verbracht. Ausserdem hatte ich gestern Abend Mike (den ich in Tahiti kennen gelernt hatte) noch ne SMS geschrieben und wir sind dann gestern mit seiner Frau Hellen noch auf ein paar Bierchen weg gegangen. War toll gewesen die beiden wieder zu sehen, hat mich wirklich gefreut.

Von den beiden hatte ich dann auch noch den Tipp bekommen mir den Markt in Adelaide anzuschauen, was ich heute morgen auch gemacht hatte. Ist in etwa so wie der Victoria Markt in Melbourne nur ein deutliches Stück größer aber mit weniger Seafood.

Morgen früh geht es dann für mich nach Airlie Beach ans Great Barrier Reef, wo ich ein paar Tage verbringen werde mit nichts tun. Sozusagen Urlaub vom Urlaub, wer das noch nicht gemacht hat kann es sich nicht vorstellen aber das ständig auf Achse kann schon manchmal zermürbend sein. Daher freue ich mich jetzt auf ein paar Tage am Strand/Pool.

Nächsten Samstag habe ich mir dann einen Platz auf der "Solway Lass" reserviert. Einem Großsegler, wow das war schon immer mal ein Traum von mir auf so einem mit zu Segeln. Wo ich die Werbung im Hostel gesehen habe habe ich gewusst dass es das ist was ich machen möchte. Nun brauche ich nur noch die Bestätigung und dann geht es am Samstag bis Dienstag auf Tour. Bin gespannt ob das Schiff wirklich so toll ist wie auf den Bildern.

Gruesse aus dem aktuell verregneten Adelaide

Philipp

Sonntag, Mai 06, 2007

Highway to Hell - Road Tripp from Adelaide to Alice

Kilometerstand: 6.000 Kilometer

Sollte ich mit ein paar wenigen Woertern beschreiben wie der Tripp war, wuerde ich sagen: lang, beeindruckend, abwechselungsreich, anstrengend

Die ganze Entscheidung den Tripp mit dem Auto zu machen kam eher spontan und das war eine super Entscheidung. Von Adelaide ging es dann am fruehen Montag morgen auf dem Highway in Richtung Norden nach Port Augusta. Dort faengt dann auch der Stuart Highway an, der von der Suedkueste, quer durch den Kontinet hoch an die Nordkueste fuehrt. Stuart Highway (A 87)
Den ersten Zwischenstopp fuer die erste Uebernachtung haben wir in Woomera eingelegt, einer Stadt die Ihre Basis in einer grossen Militaerbasis und der Raketenforschung besitzt.
Von Woomera aus haben wir dann noch einen Abstecher in Richtung der grossen Uraniumminie gemacht. Nunja der Weg war uns dann aber doch zu lang, dafuer sind ein paar schoene Bilder entstanden.Am naechsten Tag ging es dann auf die Etappe Woomera -> Cobber Peddy. Knappe 3 Stunden Autofahrt in Richtung Norden begruesste uns dann auch schon die Mondlandschaft von Cobber Peddy.Cobber Peddy ist eine der wichtigsten Opal Abbaugebiete der Welt, Australien stellt fast 90% aller in der Welt verfuegbaren Opale. Wenn Ihr euch jetzt fragt was ist denn ein Opal, so ging es mir auch eher. Beschreiben kann man diesen Stein sehr schwierig da die Farben so irre sind, einfach schoen, fuer was aber gibt es denn Bilder ;-)Ankunft in Cobber Peddy war so gegen 11 Uhr, da ich mal die (fast) grenzenlosse Geschwindigkeit meines Mietwagens ausgetestet hatte. Es ist erstaunlich welche Durchschnittsgeschwindigkeiten man hier auf den Highways zusammen bekommt wenn die Strasse frei ist, jenseits der 130Km/h im Durchschnitt sind locker moeglich. Ist aber wirklich nicht angenehm, die letzten Tage ist meine bevorzugte Geschwindigkeit so 100 bis 110 Km/h und da man das hier fast 1:1 als Durchschnitt nehmen kann ist das super. Fenster Runter & Ellenbogen raus & Musik aufgedreht und irgendwelche Gassenhauer lauthals mit gegroehlt, Hendrik inclusive. Seine Aufgabe war eingentlich Navigation aber ich musste feststellen das er darin eine absolute Flasche ist, nunja zumindest konnte sich auch er sich nicht auf dem Stuart Highway verirren (gibt ja nur eine Spur jeweils in Richtung Norden und Sueden). Seine Lieblingsbeschaeftigung war eher entweder Schlafen oder cooles Posen vor der Kammera

Am Nachmittag haben wir dann eine Rundfuehrung durch Cobber Peddy mitgemacht, Hohepunkte waren unter anderem der Golfplatz, der an ermangelung von Grass aus glattem Kiesel besteht. Um aber etwas Golffeeling zu bekommen, wird dann zum Abschuss ein kleines Stuecken Grass unter den Ball gelegt.

Weiter ging es dann zur Opalmine von Crocodile Harry, einem ehemaligen Krokodiljaeger von der Kueste, der dann nach dem in Schutznahme der Krokos nach Cobber Peddy gekommen ist um dort sein Glueck zu suchen und so wie es aussah hatte er es auch gefunden.Am oertlichen Friedhof kann man auch sein Grab besuchen. Dabei gibt es hier in Cobber Peddy auch eine Tradition das man zu Ostern an das Grab seiner Freunde/Verwandten geht, eine Bierflasche halb leer trinkt und dann die Flasche mit dem Rest umgedreht in die Erde ueber dem Grab steckt (damit der Verflossene auch nocht etwas davon abbekommt).

In der Mine von Kroko Harry konnte man auch coole Bilder im Style: "
Scotty, beam me up" machen. Jetzt fehlt nur noch die Animation dazu und schon bin ich weg ;-) Wuschhhhhhhhhhh ......

Eine weitere Interessante Sache ist auch das ueber die Haelfte der Einwohner in Cobber Peddy nicht ueber sondern unter der Oberflaeche wohnen. Das hat den einfach Grund das dort die Temperatur im Sommer wie auch im Winter fast gleichmaessig konstant bei 23 bis 25 Grad liegt. Was nun auch ganz cool war dass das Hostel in dem wir untergekommen waren, auch die Unterkuenfte(Dorms=Mehrbettzimmer) im Untergrund hatte, etwa 6,5 Meter unter der Oberflaeche.

Da auch der Reisende etwas im Magen haben musste, konnten wir uns entscheiden zwischen famous Fish&Chips oder selbst kochen. Ich habe mich dann auch fuer letzteres entschieden und es gab leckers Kaenguruh mit Bratkartoffeln und Roestzwiebeln.Wir hatten schon den ganzen Tag Appetit auf die springende Huepffraktion bekommen, hatten schon ueberlegt ob wir eines selber mit dem Mietwagen ueberfahren sollen und dann Weidmaennisch zerlegen sollen oder doch einfach kaufen. Grosse Diskussion, da aber dann niemand das Auto hinterher saubermachen wollte und die Schaeden am Mietwagen bezahlen wollte haben wir uns dann fuer den herkoemlicheren Weg entschieden. Fleischgeschmack ist aehnlich wie Rindfleisch mit einer kleinen Geschmacksnote aehnlich wie Leber (oder was einfach nur alt ;-) ).

Am naechsten Tage stand dann der laengste Tripp unserer Tour an. Es sollte von Cobber Peddy nach Yalara (Ayers Rock/Uluru) gehen. Knappe 6 bis 7 Stunden fahrt. Und da so eine Fahrt doch recht langweilig werden kann macht man alle moeglichen Aufnahmen mit dem Foto, zwanzigtausendmal den Ausenspiegel in verschiedenen Situationen oder einfach den Fahrer persoehnlich. In Adelaide habe ich zum Glueck noch entdeckt das der Mietwagen einen CD Player besitzt der MP3 abspielen konnte. Zumindest hatte man dann ein paar Stunden Musikabwechselung dabei, auch wenn uns die CD nun nach 6 Tagen auch zum Hals rausgehangen hat. Erloesung ist aber in Sicht da ich mir heute einen neuen Rohling geleistet habe, ja manchmal muss man doch Investitionen taetigen ;-)

Wie steht es doch so schoen im deutschen Lonely Planet, wenn der voreilige Besucher zum erstenmal Mount Conner sieht denkt er ist bereits der Ayers Rock/Uluru. Dieser ist dann aber noch gute 100 Kilometer weiter im Westen. Doch dann erscheint dieser rote Brocken vor einem, Zack mit einem Mal steht er da. Dieser Felsen fuer den man einfach mal 600 Kilometer einfach gefahren ist.Tags ueber sieht er schon gewaltig aus aber Abends, ich sag es euch. Abends habe ich mich innerlich gegeiselt das ich keine grosse SpiegelreflexDigicam mitgenommen habe. Diese Lichter, diese Stimmung wenn die Sonne im Untergehen ist, WOW einfach gigantisch schoen. Nunja ich habe meine Kammera ausgreizt bis zum letzten und konnte doch einige sehr schoene Aufnahmen vom Felsen machen. Hatte mich dann mit einem aus Kanada unterhalten der eine grosse Digicam dabei hatte, die Bilder haettet Ihr sehen muessen aber meine Motivwahl war besser *grins*. So nun seit Still und schweigt und geniest diese Impressionen diesen doch einmahligen Monoliten der Welt:

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Sonneaufgang am Ayers Rock/Uluru
Am Tag vorher sind wir nachdem die Sonne weg war wieder zurueck gefahren. Tja wenn Ihr da seit, wartet bis der Mond hinter dem Uluru aufgeht. Einfach Irre aber hier war dann die Leistungsgrenze meiner Kammera ueberschritten.In gaaanz gross kann man die Umrisse des Ulurus erkennen und dann wie die Aura des Mondes sich ganz langsam ueber den Rand des Uluru schiebt. Irre toll. Nunja hier dann noch ein Foto wie es in etwa aus sah vom Tag vorher wo wir dann schon etwas weiter weg vom Felsen waren

Insgesammt waren wir 2 Naechte am Uluru, am zweiten Tag bin ich dann morgens um den Uluru herum gelaufen und Hendrik ist in 12 Minuten auf die Spitze des Felsens geklettert. Der Rundweg war sehr schoen, gemuehtlich und in 1 1/2 Stunden ist man locker drum herum gelaufen.Unter anderem konnte ich auch eine Echse sehen, der ganze Koerper versehen mit Panzerplatten die sich in der Mittagssonne aufgewaermt hatte. Wenn jemand diese genau spezifizieren kann, Informationen werden gerne entgegen genommen.


Der naechste Morgen haben wir dann relaxt bis um 10 Uhr morgens mit Fruehstuecken verbracht und sind dann in Richtung Kings Canyon aufgebrochen. Am Wegesrand habe ich dann auch mein erstes Kamel hier in Australien sichten koennen. Urspruenglich aus Uebersee eingefuehrt um die Staedte im Outback mit Lebensmitteln und Wasser zu versorgen, bevoelkern diese nun einen grossteil von Australien und fuehlen sich hier pudelwohl.

Am Kingscanyon haben wir uns entschieden den 4 stuendigen Rundgang zu machen. Die erste Teilstrecke war dann auch gleich mal die heftigste hat aber Spass gemacht die paar Hoehenmeter machen mir doch nichts aus ;-). War eine sehr schoene Landschaft und irgendwie kam mir das ein bischen vor wie die Pankake Rocks in Neu Seeland nur mit nicht gaaanz so viel Wasser. Was einbischen im Outback nerft sind die ganzen Fliegen da drausen. In den letzten Tagen hat es hier jetzt schon 3 Mal geregnet, anscheinend bekomme ich hier den gesammten Jahresniederschlag mit. Hat aber auch den grossen Vorteil das die Landschaft wunderbar gruen ist und nichts wirklich verbrannt aussieht.

Vom KingsCanyon ging es dann mit Zwischenstopp auf einem Campingplatz nach Alice Springs. Wenn es wirklich eine Mitte im Nirgendwo gibt dann ist es hier. Ein Schild an der Strasse beschrieb dies eher mehr poetisch und zwar das Alice Springs die Stadt in Australien ist die den kuerzesten Weg zu allen Straenden von Australien besitzt. Hmm, ein Korny ;-) Warheit ist da schon dabei.

So nun bin ich schon seit 2 Tagen in Alice Springs und habe bisher doch schon viel geschafft (muha). Vorgestern Abend sind Hendrik und ich auf Piste gegangen, naja morgens fruehs um 6 Uhr waren wir dann wieder im Hostel, dazu kann ich nur eines sagen: Geile Nacht und am naechsten Morgen hatte ich Schaedel. Eine alternativ Erklaerung dafuer gibt es auch, denn da wir in Deutschland normalerweise richtig herum stehen, muss ich ja jetzt in Australien falsch herum stehen, folgig muss einem das Bier hier dann auch zu Kopfe steigen ;-) (Jens, fuper Idee).

So fuer diesen Bericht hab ich nun schon knapp 5 Stunden im InetCafe verbracht, mich durch zigtausende Bilder die ich hochgeladen habe durch gekaempft und heute morgen ist sogar eine Parade am InetCafe vorbei gezogen. Heute ist hier MayDay also Feiertag. Trotzdem hat eigentlich alles auf, man kann hier bis Mittags einkaufen gehen und den Biervorrat fuer die Rueckfahrt wieder auffuellen.

Uebrigends gibt es wieder eine Neuerung meiner Reiseplaene.

Ich werde nun Australien bereits am 29 May verlassen. Wenn ich naechste Woche Montag in Adelaide den Mietwagen zurueck gebe, muss ich dann noch bis Mittwoch warten bis mein Flieger zum GreatBarrierReef nach Hamilton Island/Airlie Beach geht. Dort hab ich schon mal 3 Nachte im Hostel reserviert. Somit habe ich dann noch ab dann 1 1/2 Wochen Zeit nach Darwin zu kommen. Wie, das werden wir dann sehen, Mietauto wieder oder gebuchte Tour. Die Zeit am Meer will ich noch dafuer nutzen ein bischen Tauchen zu gehen. Eventuell eine 3 taegige Tour mit dem Boot von dem man dann bis zu 4 Tauchgaenge am Tag machen kann. Man wird es sehen welche Angebote es gibt und was mein Budget sagt, denn das zeigt aktuell Stufe Gelb (Hab Acht).

Am 29 May werde ich dann von Darwin nach Singapore fliegen.Von dort geht es am gleichen Tag Nachmittags um 3 weiter nach HongKong. Iam going back to China, yeha. In HongKong muss ich mich dann um ein Visa fuer China/Tibet kuemern und in der Zeit (denke das dauert so 4 bis 6 Tage) kann ich dann mir noch die Teile von HK anschauen die ich das letzte Mal nicht geschafft habe. Zum Beispiel Maco oder HK-Island. Habe damit dann damit 2 1/2 Monate Zeit fuer Asien. Grobe Tour ist Start in HongKong, dann quer durch China bis nach Tibet und ab dann alles offen.

So hoffe ihr schaut euch auch die Bilder an die ich hochgeladen habe. Leider sind es ein bischen viele geworden, da ich keine Moeglichkeit hatte Sie auszusortieren. Allerdings viele mir das bei den Uluru Bildern sehr schwer.

Noch eine interessante Information hab ich in einem der letzten Roadhouse (Tankstelle) finden koennen. Die aktuellen Busgelder in Australien, ab sofort fahr ich langsamer ;-).

Gruesse in alle Ecken der Welt aus dem aktuell bewoelkten Alice Springs

Philipp