Sonntag, April 29, 2007

Road Tripp - Greate Ocean Road

Meinen letzten Tag in Melbourne habe ich damit verbracht von 10 bis um 12 Uhr auf dem Victoria Market herum zu schlendern. Pünktlich zur Mittagszeit bin ich dann im dortigen Food Court angekommen. Lasst euch sagen, dass habe ich bis jetzt auf meiner Reise nicht gesehen. Soviele Delikatessenstände mit dem Angebot von A wie gebratenen Artischocken bis Z wie Ziegenkäse und das aus allen Herrgottsländern. Preislich war es auch im Rahmen. Trotzdem musste ich mich zurückhalten, denn sonst hätte an diesem Tag mein Travelbudget einen herben Einschlag hinnehmen müssen.

An den FoodCourt war auch die Markthalle für frisches Fleisch und Fisch in allen Variationen angeschlossen. Um euch mal die Preise vor Augen zu führen und vorallem was es dort für wieviel gibt habe ich ein paar Bilder gemacht. Umrechnung AustralienDollar zu Euro ist die Hälfte plus 15 Prozent.





Abends bin ich dann mit ein paar aus meinem Hostelzimmer ein paar Bierchen trinken gegangen. War einen International bund durchgemischter Haufen (Dänemark,UK,Kanada,Deutschland).

Melbourne ist ein ganzes Stück ruhiger als Sydney, von den Pubs und den Möglichkeiten auf Achse zu gehen kann es mit Sydney mit halten.

Am nächsten Morgen bin ich dann mit Hendrick aus Dänemark zur Greate Ocean Road aufgebrochen. Erster Halt war Apollo Bay, wo uns dann auch entgültig die Regenfront, die hier im Moment über der gesamten Süd-Ostküste von Australien hängt, eingeholt. Die Sichtweite von der Straße war dadurch sehr eingeschränkt und einige Eindrücke sind uns deshalb auch durch den ganzen Dunst verwehrt geblieben.

Samstag ging es dann über die 12 Aposteln (wovon eigentlich nur noch 8 stehen)


the Arch


die London Bridge


in Richtung Westen. Ehrlich gesagt war ich überrascht wie schnell wir über die Ocean Road gefahren sind. Hauptsächlich lag das aber am schlechten Wetter und meinem Fahrstiel. Jedenfalls hatte das meine nicht vorhandene Planung etwas durch einander geworfen. Eigentlich hatte ich vor dann weiter in Richtung Adelaide nach Kangaroo Island an der Küste weiter zu fahren. Bei der aktuellen Wettersituation macht das aber überhaupt keinen Sinn und falls man den Wettervorhersagen für die nächsten Tage glauben will ändert sich das Wetter so schnell auch nicht. Als Alternativen hier im Süden von Australien standen dann Mindura(Walls of China), Broken Hill und Cobber Peddy zur Auswahl. Wie auch immer alles andere lag im Norden also haben wir die Fahrtrichtung gen Norden abgeändert und sind nach weiteren 300 Kilometern dann im YHA in Hells Gap im Gramplins National Park untergekommen.

Nach einem leckeren Abendessen und anschliesender Internetsession hatte mich nur der Schock gepackt als ich die Reisepreise von Adelaide nach Alice Springs (Uluru (Ayres Rock)) gesehen habe. Ein Flug von Adelaide nach Alice Springs kostet so um die 260$, Bus und Bahn etwa das gleiche. Touren von Adelaide nach Alice in 6 Tagen kostet auch so um dei 800$. Dann die Frage wie komme ich denn dann von Alice nach Cairns ans Greate Barrier Reef? Der Flug sollte dann auch nur Schlappe 350$ kosten.

Eine meiner ersten Ideen war dann zu versuchen meinen Mietwagen nicht in Adelaide sondern in Alice Springs abzugeben ist nach dem Telefonat mit Thrifty an der kostengünstigen(kotz) Relocationgebühr von nur 540$ gescheitert. So danach war ich dann erstmal frustiert über Australien, da ich zum Beispiel in NeuSeeland von Christchurch zurück nach Auckland gerade mal 110 NZ-Dollar (1/2 gleich Euro) bezahlt habe.

Nunja jedenfalls nach einer Nacht darüber schlafen, hatte ich dann zwei Möglichkeiten im Kopf:

A) Ich fahre mit meinem Auto selbst durchs Outback nach AliceSprings und fahre dann wieder zurück nach Adelaide. Hin und zurück wären das nur so schlappe 3.000 Kilometer

B) Ich vergess das Outback und Uluru und mache hier unten im Süden noch mal einen großen Bogen über Mildura, Broken Hill und dann wieder zurück an die Küste in der Hoffnung auf besseres Wetter nach Kangaroo Island.

Möglichkeit A musste ich erst mit Thrifty abklären, da in meinem Vertrag stand das ich ein anderes Auto brauche um in das Northern Teritory fahren zu dürfen. Vom Preis würde mich das Hin - und zurück gefahre etwa das gleiche kosten wie ein Bus One-Way von Adelaide nach Alice Springs. Kurzum von Thrifty hatte ich dann nach kurzer Diskussion auch das OK bekommen mit der Ausnahme nicht Nachts zu fahren (hab ich auch bestimmt nicht mehr vor ;-) ).

Ausschlaggeben für Möglichkeit A war dann auch das der Flug von Adelaide nach Cairns glatte 100$ billiger ist als von Alice und das Hendrick auch noch bis Alice Springs mit fährt und sich somit meine Benzin kosten halbieren.

Wie hab ich jetzt richtig gehört? Jupp, es geht die nächsten drei Tage auf dem Stewart Highway für ca. 1.500 Kilometer in Richtung Norden nach Alice Springs mit Zwischenstoppts in min. Cobber Peddy und Uluru. Verrückt nicht ;-)

Ehrlich gesagt vor einer Woche hätte ich an diese Lösung nicht gedacht aber man ist ja flexibel.

Morgen früh geht es los, leider kann ich Hendrick nicht als 2ten Fahrer eintragen lassen da er erst 20 ist. Somit bleibt blöderweise die Kutscherei an mir hängen aber Wurst mit Käse.

Freut euch auf Bilder vom Adelaide bis Alice Springs, Quer durchs Outback und zu diesem kleinen roten Felsen im Nirgendwo.

Bye

Philipp

Mittwoch, April 25, 2007

Und wieder zurück an die Küste ...

Kilometerstand: 2.600 Km

Albury -> Great Alpine Road -> Lake Entrance -> Ninty Mile Beach -> Lake Entrance -> Foster -> Melbourne

Von der absolut aufregenden Stadt Albury sollte es dann weiter in Richtung Melbourne gehen aber nicht über den großen Freeway sondern über ein paar kleine Nebenstraßen. Die einzige Straßenkarte die ich zu diesem Zeitpunkt hatte war die aus dem Lonelyplanet. Eigentlich hatte ich diese für absolut ausreichend befunden, nur fehlten die Straßennummern. Ohne diese hier in Victoria unterwegs zu sein ist nicht spaßig, denn oft ist nur die Nummer angeschrieben. Daher musste ich mir dann doch eine Straßenkarte kaufen, obwohl ich das eigentlich vermeiden wollte. Aber nach Umwegen wegen verfahren und die richtige Straße nicht finden von min. 300 Km hatte ich kein Bock mehr auf die LP Karte.

Da ich dann auch meinen Weg besser planen konnte bin ich dann wieder ein kleines Stück zurück gefahren um über die Greate Alpine Road an die Küste nach Lake Entrance zu fahren.

War auch die beste Entscheidung gewesen denn wie ihr oben an dem Alee Bild sehen könnt war die Straße Traumhaft gewesen. So wie ich mir Australien nie vorgestellt hatte. Auf der Straße fuhr man auf knapp 1.700 Metern hoch, in tollen Serpentienen die jeden Motorradfahrer träumen lassen. Jedenfalls ergaben sich dadruch das im Tal etwas Dunst lag und teilweise auch Höhenwolken unterwegs waren, irre tolle Lichtspiele. Wie dieses das ich auf dem Parkplatz fast am Gipfel eines Berges aufgenommen hatte.

Am Ende der Great Alpine Road stand als Ziel dann der hübsch gelegene Ort Lake Entrance. Als ich angekommen bin war wegen Dunkelheit nichts davon zu sehen, am nächsten Tag hatte es aus allen Kübeln geschüttet, da war ich nur froh das ich weg gekommen bin. Und wie sind dann diese tollen Sonnenbilder entstanden. Nunja, sagen wir mal ich hatte nach knappen 150 Kilometern am Ninty Mile Beach Sehensucht nach meinem Handy das ich in der Hostelküche im YHA in Lake Entrance beim Frühstück liegen gelassen hatte. War auch nicht gut so, denn ich hatte mich dann dort auch gleich noch mit neuen Blinkern und einer Monatslizenz (für 6 Euro) zum Angeln aus gestattet.

Von dort ging es nun wirklich in Richtung Süden, das Ziel hies: Wilson Promontory National Park. Bei Ankunft hatte bereits die Dunkelheit um sich gegriffen. An diesem Tag wollte ich eigentlich mal wieder irgendwo im Auto pennen. Dachte mir da kannst du das Hostel sparen und gleich noch den Eintritt in den Nationalpark wenn du in der Nacht rein fährst. Nunja die ganzen Empfehlungen in Australien nicht in der Nacht zu fahren kenne ich. Doch beinnahe hätte ich auf einer Seitenstraße des Nationalparks doch fast diesen Kumpel mit meiner Motorhaube genauer in Augenschein genommen:

Nicht erkannt? Nein es ist nicht ein allseits bekannter Arbeitskollege auf seinem Rennrad ;-) , na dann schaut mal auf dem nächsten Bild ob ihr Ihn bei Tageslicht besser erkennen könnt.

Jedenfalls hatte wenn dir in den Scheinwerfern 5 Meter vor der Motorhaube so ein Riese über die Straße springt hast du keine Lust mehr weiter zu fahren (Mit nem Jeep mit Kuhfänger schon aber nicht mit einer nagelneuen Reiseschüssel als Auto). Jedenfalls bin ich dann im Schneckentempo wieder aus dem NP raus gefahren und nach FOSTER gefahren. Übringends nein das ist nicht die Stadt wo das Bier herkommt. Beim Erkundigen genau nach diesem hatte mir dann ein Australier aus Canberra auch erzählt das kein richtiger Australier Foster trinkt, denn es gibt bessere Biere in Australien (Wobei ich ihm nur vollstens meine Zustimmung kund tuen konnte).

Am nächsten Morgen bin ich dann wieder in den NP gefahren, durfte dann auch meine Eintrittsgebühr ableisten. Hatte dann an der selben Stelle die Känguruhbilder bei Tageslicht gemacht, wo ich am Abends dann die Begegnung der dritten Art hatte. Hatte dann noch einen schönen 3-stündigen Walk gemacht, der mich auf den Mount Bishop geführt hatte. Allein schon von der Aussicht auf die Küste hatte es sich gelohnt.

Das Hostel in Foster, war auch wieder YHA, war super klein gerade mal für 10 Leute ausgelegt und sehr familiär. Auch für unsere lieben Bekannten Bedbugs, die Jupp in Sydney geplagt hatte, haben sich dort sehr wohl gefühlt. Nunja meine Arme gleichen eher einer Beulenbest als etwas anders.

Von Foster aus wollte ich eigentlich noch einen Tag an der Küste verbringen bevor ich nach Melbourne rein fahren wollte. Hatte aber dann nichts gefunden was mich angesprochen hatte oder frei war. Daher bin ich dann die ca. 200 Km nach Melbourne durch gefahren. Am nächsten Tag war Nationalfeiertag für alle im Krieg gefallenen besser unter ANZAC (The Australian and New Zealand Army Corps) bekannt, daher waren alle Straßen in und aus der Stadt total verstopft.

Am nächsten Tag ging es dann frühs zur ANZAC Parade. Die Parade besteht im großen aus den einzelnen Einheiten die in den Kriegen gedient haben, mit Ihrer Flage in der Front und die Veteranen hinterher. Dazu wurde gereicht alle paar Meter eine Musikband und historische Fahrzeuge.
Und im Anschluss gab an die Parade gab es dann noch das Bombenräumkomando in Liveaktion zu sehen in dem sie ein paar liegen gelassene Handtaschen vernichtet hatten.

Melbourne ist eine ganz hübsche Stadt mit einem gewissen Flair. Werde mir davon morgen noch mehr anschauen.

Von Melbourne wird es nun an der Küste über die Great Ocean Road weiter gehen in Richtung Adelaide. Habe heute im Hostel einen Dänen kennen gelernt der die gleiche Richtung und Zeitvorstellung hat. Mal schaun, werden morgen mal ein Bierchen trinken gehen, eventuell nehm ich ihn mit und wir können den Sprit teilen.

Bis bald

Philipp

P.S.: Viel Spaß beim Bilder durchblättern, die neuen Bilder sind online.

Freitag, April 20, 2007

Canberra, Snow Mountains und ewig viele Kilometer

Kilometerstand: 1.200 Km

Sydney -> Canberra -> Batemans Bay -> Thredbo (Snowy Mountains) -> Albury

Von Sydney ging es am Montag dann weiter in Richtung Südwest nach Canberra. Mal so schlappe 300 Km. Worüber ich wirklich gestaunt hatte waren die Motorways, die können von ihrer Aufmachung mit unseren Autobahnen voll mithalten. 2 Spuren plus Standstreifen und da soll jemand 110 Km/h fahren ;-) also meine Kiste fährt maximal 165 Km/h ;-).

Nuja ich hatte dann schon auf den freundlichen Streifenbeamten, gewartet der mich fragen würde ob mir denn etwas aufgefallen ist aber glücklicherweise hab ich vorher gebremst.

In Canberra war ich im City YHA die aber eher an ein Hotel als an eine Jugendherberge erinnert hat (Pool&Sauna). Die Stadt an sich selbst ist vor ein paar Jahrzenten am Reisbrett entstanden und versprüht auch einen solchen Charme und zwar gar keinen. Ne Kneipenstraße oder ähnliches konnte ich nicht finden, unter dem YHA war zwar nen Pub aber der war voll der Bringer.

Am nächsten Tag bin ich dann durch halb Canberra gelaufen. Zum fast brandneuen Parlament das wirklich sehr gelungen ist, das kann sich wiklich sehen lassen. Habe dort auch die Führung mit gemacht, wirklich gut.

Nun denn von dort ging es dann am See entlang in Richtung Anzac War Memorial in dem auch gute 2 Stunden verbracht habe. Im Memorial selbst ist ein Kriegsmuseum untergebracht, wobei die Hauptthemen erster und zweiter Weltkrieg sind. Am Abend war ich wieder platt (meine Füße auch).


Am nächsten Tag ging es dann wieder in Richtung Küste nach Batemans Bay. Hübsche Küste das wars dann aber auch schon. Jedenfalls hatte es sich gelohnt dort mal vorbei zu schauen wie ihr auf den Bildern erkennen könnt.


Von Batemans Bay bin ich wieder gute 400 Km in Richtung Snowy Moutains oder genauer gesagt Kosciuszko National Park gefahren. Die Fahrt dorthin war sehr abwechselungsreich und hat Spaß gemacht, da man von Meereshöhe auf knapp 1100 Metern hoch fährt und das über Serpentinen (und ich habe ja jetzt Schaltgetriebe ;-) ). Zielort war Thredbo gewesen, sozusagen das Herz des Parkes. Jedenfalls hätte ich fast eine Herzattacke bekommen als ich die Eintrittspreise in den Nationalpark gesehen habe. Es waren 16 Australische Dollar (etwa 10Euro) ok dachte ich geht ja noch, bleibst du halt 2 - 3 Tage dann lohnt sich das auch. Die Überraschung kam aber dann bei der Ticketbude, das war der Preis PRO TAG! Nunja ich brauch nicht zu erwähnen das ich dann nur einen Tag geblieben bin.

Nächster Morgen bin ich dann mit dem Sessellift dann auf den Berg hoch gefahren und in Richtung des Mount Kosciuszko gelaufen.


Wollte eigentlich bis zum Gipfel laufen aber eisiger Wind und da ich keine Jacke dabei hatte musste ich auf der Hälfte wieder kehrt machen. Hat sich aber trotzdem voll gelohnt, da ich blauen Himmel und Sonnenschein hatte. Hatte mich dann in das Caffe gesetzt und ein paar Postkarten geschrieben. Wie? Jetzt schon Postkarten aus Australien! Nein das sind noch die aus Neu Seeland, ich gestehe es ja. Achso falls ihr besondere Wünsche habt, bezüglich Motiv könnt Ihr euch noch vertrauensvoll an mich wenden und ihr könnt euch unten von dem Bild noch etwas aussuchen.


Da das Ticket für den Nationalpark 24 Stunden galt und ich etwa so um 13:00 Uhr vom Berg unten war, musste ich mich etwas beeilen. Da ich befürchtete bei der Ausfahrt aus dem National Park werden Sie das kontrollieren und laut Kattte sollten das knapp 180 Kilometer sein (angeschrieben war für 70 KM knapp 2 Stunden). Jedenfalls habe ich es in der Zeit (hatte bis 16:00 Uhr zeit) geschafft und wenn man von Norden in den Park rein fährt muss man auch nichts bezahlen, da hier nicht kontrolliert wird. Schön das man soetwas nicht im Reiseführer lesen kann.

Jedenfalls hatte ich dann noch gute 150 Kilometer bis Wodonga/Albury vor mir,


wo ich jetzt das kostenlose Wireless Internet geniese und für euch hier im Angesicht meines Schweises dieses Bericht und auch meine Bilder hochgeladen habe.

Hoch die Humpen

Philipp

Sonntag, April 15, 2007

Irgendwie drinnen und aber doch irgendwie draußen

Ja wir haben es geschafft in den Zoo zu gehen und wir konnten einen ersten Blick auf die Tierwelt Australiens werfen. Schon niedlich diese Koalabären und die Kängurus.

Über die Brücke zu laufen haben wir dann nun doch nicht mehr geschaft, wir sind dann aber am Dienstag wo wir unseren Mietwagen abgeholt hatten mit dem Auto drüber gefahren. Beeindruckend wie groß diese Brücke doch ist. Ganze 8 Spuhren führen über die Brücke, links und rechts davon jeweils eine Eisenbahnlinie.

Wir sind übringends diese 3 Chaoten: Caro, Jupp und ich.



Von Sydney aus sind wir auf der M4 in Richtung Katoomba der Metropole der Blue Mountains gefahren. Von der Höhe her befanden wir uns dort auf knapp 1100 Metern. Da die Blue Mountains aber nicht aus hohen Bergen, sondern ein Hochplateau mit tiefen Canyons ist denkt man die ganze Zeit man befindet sich im Flachland. Erst als man wieder an den Rand zu den Canyons kommt, wird man beeindruckt von der Höhe und der atemberaubenden Landschaft. Landschaftlich sind die Canyons der Blue Mountains wie der Grand Canyon in Amerika nur mit Regenwald und Bushlandschaft.



Angekommen in Katoomba, sind wir in der dortigen Jugendherberge unter gekommen und sind Abends dann zum Echo Point, einem der Topspots hier, gefahren.



Am nächsten Tag sind wir dann mit dem Auto einmal um den Nationalpark herum gefahren und haben die einzelnen Aussichtspunkte wie Eva's Point besucht.



Beeindruckt durch die Landschaft und das man sich doch unter Australien etwas ganz anderes vorgestellt hat, entschlossen wir uns am Donnerstag einen kleinen Track zu laufen. In die engere Auswahl fiel dann der GreatCanyonWalk in der Nähe vom Eva's Lookout an dem wir am vorangegangenen Tag bereits waren. Für den Walk haben wir mit viel Pausen so an die 3 Stunden gebraucht. War wirklich super gewesen, abwechslungsreiche Landschaft von normalem Busch bis hin zu üpigsten Regenwald und dass gepaart mit der Canyon Landschaft. Dieser Mix aus allem hat doch an der ein oder anderen Stelle zu staunenden Gesichtern geführt.





Freitag galt es wieder all den Kram der sich die letzten Monate angesammelt in den immer doch zu kleinen (75 Liter) Rucksack rein zu quetschen und über sich selbst zu fluchen warum man auch soviel dabei hat. Außerdem schwört man sich dann immer wieder doch beim nächsten Mal nur noch mit 3 Thirts los zu ziehen (wers glaubt).

Freitag sind wir dann zurück nach Sydney gefahren, im YHA in Bondi Beach eingecheckt und dann noch ein paar Stunden am Strand verbracht. Caro musste an diesem Abend dann auch wieder nach Hause fliegen. Nunja sie hat sich dann auch auf Ihr Putenschnitzel freuen können ;-).

Morgen am Montag werde ich dann Sydney verlassen und in Richtung Canberra im Süden abdüsen. In einem Monat muss ich dann in Adelaide den Mietwagen wieder abgeben und bis dahin hab ich noch Zeit mich zu entscheiden wie ich weiter machen möchte.

Geniest die Bilder, die ich gerade hochgeladen habe.

Bis bald

Philipp

P.S.: Der Titel ist ein Insider. Wir saßen eines Tages in einem Foodcourt in der Mitte von Sydney (nähe Harvey Norman) und draußen regnete es. Da die Architektur aber so war das man unter einem riesigem Glasdach saß aber im oberen Bereich keine Außenwände vorhanden waren ist mir dieser philosophische Satz über die Lippen gekommen: Irgendiw ist man drinnen und doch aber irgendwie draußen ;-)

Montag, April 09, 2007

Gruesse aus dem roten Kontinent

Gruesse aus dem mir bis dahin unbekannten grossen Land im Sueden.

Mittlerweile bin nun schon fast eine Woche in Sydney. Am Anfang wo ich hier angekommen bin dachte ich, hmm schaut aus wie Neu Seeland nur alles etwas groesser ... und was soll hier nun besonders sein ...

Nunja nach einer Woche in Sydney, besuchen im Botanischen Garten, Museen und dem Durchlesen meiner Reisefuehrer hat mich Australien nun jetzt richtig angemacht. Waere ein grosser Fehler gewesen dieses Land zu ueberspringen.

So nun mal nach der Reihe nach: Angekommen bin ich am Mittwoch hier in Sydney bei angenehmen 26 Grad. Aus Neu Seeland hatte ich meine Angel mitgebracht und beim Zoll angegeben. Anscheinend war es die erste Angel die hier in Sydney aus Neu Seeland importiert wurde, denn die wusten zu erst nicht so genau was sie damit machen sollen. Als dann ein Manager sagt, ja die muessen wir einweichen und sauber machen, hat er die restlichen Kollegen von den Kontrollpunkten zusammen gezogen. War schon interessant, ca. 15 Zollbeamte standen um einen Seifenpott und haben dabei zu geschaut wie meine Angel sauber gemacht wurde. Ein super Service, hat zwar ewig gedauert (was so einige Vorurteile aus NZ bestaetigt ;-) ) aber die waren ganz in Ordnung.

Jupp hatte ich dann ein paar Stunden spaeter im Hostel getroffen und hatten uns dann das Opernhaus und die Harbourbridge angeschaut. Am Abend wurde dann erstmal eine Kiste Bier vernichtet bevor ich bei der Pokernacht im Hostel 2 Runden hintereinander alle ueber den Tisch gezogen hatte. Zum Schluss wollte keiner mehr spielen, nunja war ja auch schon so gegen 2 Uhr.

Am naechsten Tag die Fuesse platt gelaufen in Sydney, waren bestimmt so gute 20K die wir gelaufen sind. Am Abend ging es dann hier in KingsCross auf Piste ins "The Empire Hotel". Der Abend war ein bischen kurz (bis um 4 Uhr), aber absolut super nur der Club war mistig von der Musik.

Naechster Tag (Freitag) hatten alle einen Durchhaenger und wir haben eher die gemaechlicheren Teile gemacht wie Botanischer Garten, Kaffee, Abendessen in Chinatown und danach Kino.

Samstag sollte im Zeichen der Kultur stehen, denn wir planten den absoluten Kulturtag mit dem Besuch im Museum fuer moderne Kunst. Das Museum war wirklich gut gewesen, sehr vielfaeltige Austellung verschiedener Richtunge und ich konnte eines dieser Bilder der Marke "Blauer Hintergrund mit weisem Strich" sogar richtig Deuten. Werde hier noch zu einem richtigen Kunstexperten. Abends ging es dann ins "The Gaff" einem Club in Downtown Sydney. Der Abend war toll gewesen und irgendwie hatt dann schon wieder die Sonne geschienen als wir aus dem Club raus sind. Der Tag gestern war dann total verkatert und so ein Katerfruestueck (Fish&Chips) (Nachmittags halb drei muss ja auch erlaubt sein ;-)

Heute (Ostermontag) wollen wir ueber die Harbour Bridge laufen und in den Zoo gehen. Nun mal schaun ob das auch wirklich wird.

Frohe Ostern

Philipp

Dienstag, April 03, 2007

Das war Neu Seeland

tja heute letzter Abend in AKL (Auckland), morgen frueh um 7 geht mein Flieger nach Sydney. Philippe wird mich an den Flughafen fahren, hat zwar gekotzt weil er dann schon um 4 aufstehen muss, denke aber das geht in Ordnung ;-).

Vom Flughafen abgeholt hatte mich Tom, den ich ueber das Weltreiseforum kennen gelernt hatte. Er ist gestern auch in Auckland angekommen, fand ich absolut spitze danke hier an dieser Stelle nochmal.

Am Abend ging es dann in den IrishPub am Hafen. Zuerst mit Philippe und Franz und nach ein paar Bierchen ist dann auch Tom und seine Reisebegleitung dazu gestossen. War ein super Abend, schad ist nur das die Pubs hier schon alle so um 1 Uhr zu machen, sonst waer es noch laenger gegangen. War aber wahrscheinlich auch besser so, denn wir waren schon alle gut beieinander.

Aus dem Zoo den ich mir heute vorgenommen hatte ist nichts geworden. Der Kater und allgemeine Unlust hatten das verhindert. Habe mir dafuer heute im Secondhandladen zwei Reisefuehrer fuer Australien zugelegt (damit ich weis wo ich ueberhaupt hinfahre ;-) ).

Jupp ist schon in Sydney hat fuer mich gleich Zimmer mit gebucht. Dann werde ich mal mich im DutyFree mit etwas Spirituosen eindecken.

Es gibt fuer die letzten 2 Monate nur eines zu sagen: Es war besser als ich es mir jemals vorgestellt hatte.

Wer es bereits gesehen hat auf der linken Seite gibt es bereits einen neuen Link "Menschen & Leute" (ja ich weis ist total logisch die Bezeichnung). Ich werde beim naechsten Mal dann so die Leute vorstellen die ich bisher unterwegs getroffen habe.

Bye

Philipp