Mittwoch, Januar 31, 2007

3ter Reisemonat und erste Woche in Neu Seeland

So mit dem heutigen Tag hat mein dritter Reisemonat angefangen und es ist noch alles so wie am ersten Tag. Nur dass ich heute noch kurzfristigere Entscheidungen fälle als am Anfang.

Zum Beispiel vergangenen Freitag als ich am Freitag hier ankam. Kurz vorher war es noch nicht sicher das ich hier bei Jupp unterkommen konnte da er mit ein paar aus seiner Schule bereits am Freitag Mittag Richtung Bay of Island los fahren wollte. Am Flughafen hab ich dann noch ne Mail gelesen dass sich jetzt alles auf Samstag verschoben hat und ich von Freitag auf Samstag bei ihm pennen kann.

Danach mir den Mietwage abgeholt und mit der Stadtkarte von Auckland (die zum Glück) dabei war in Richtung Stadt abmarschiert. Also Straßenführung, den Begriff hab die hier noch nicht so verinnerlicht, na zumindest hab ich mich nach einem kurzen Umweg auch wieder auf der richtigen Strecke eingefunden. Dann an der Queensstreet mit Jupp getroffen und zu seiner Unterkunft http://www.empire.net.nz/ gefahren.

Da ich noch nichts für das Wochenende geplant hatte, hab ich mich dann Jupp und seiner Truppe für das verlängerte Wochenende (Montag war in Auckland Feiertag) in Richtung Bay of Island angeschlossen. Samstag morgens gings dann so 09:30 an seiner Schule los, letztendlich sind wir dann mit 8 Mann abgedüst.

Für die knapp 250 Kilometer von Auckland nach Pahia (Bay of Island) haben wir so ca. 3-4 Stunden gebraucht. Mein erster Schock war als ich die Tanknadel von meinem Mietwage beobachtet habe, meine Karre verbraucht doch wirklich auf 100 Km sage und schreibe 16 Liter Benzin !!! Ein anderer der auch bei Jupp in der Bude wohnt (Philippè) hat ein Auto mit 230 PS und 4WD und hat etwa das gleiche gebraucht. Wirklich der Hammer.

Angekommen in Pahia, festgestellt das für drei von uns kein Hostelplatz mehr frei war. Nach langen hin und her haben wir uns dann entschieden auf dem Boden zu Pennen, Luftmatrazen hatten wir so oder so mit, daher war das kein Thema und wir haben zu 8 in einem 5'er Zimmer gepennt. Abends sind wir dann noch auf ein paaar Birchen drinken gegangen.

Am naechsten Tag sind wir dann so um 9 Uhr von Pahia in Richtung Cape Reinga aufgebrochen. Weiter 250 Kilometer davon die letzten 20 Km nur auf Schotterpiste. Das Cape war beeindruckend und wir hatte zum Glück tolles Wetter. Auf der Heimreise zurück nach Pahia sind wir dann noch am Ninty-Mile-Beach vorbei gefahren. Beeindruckend aber irgendwie hat mich das an Dänemark erinnert.

Montag war bereits wieder Abreisetag und wir haben auf der Heimreise noch bei den rießen Bäumen an der Westküste vorbei geschaut. War wirklich beeindruckend und es gibt ein Bild da steht ein Mann vor dem Baum und da kann man am besten den Vergleich sehen.

Die letzten Tage hier in Auckland habe ich auf Jupps Couch gepennt. War super gewesen dass ich hier unterkommen konnte. Gestern noch wieder ein paar Sachen ersetzt und hinzugefügt. Heute (Donnerstag) werd ich in Richtung Nordwest aufbrechen und mal schaun wo mich der Wind hintreibt. Auf alle Fälle muss ich mir noch eine Angel kaufen, denn die Gewässer sind gute Fischreviere.

Mit den Bildern hochladen will das hier irgendwie nicht so richtig klappen. Werde unterwegs mal schaun das ich ne Möglichkeit finde.

Bye

Philipp

Donnerstag, Januar 25, 2007

Arrived in Auckland

Angekommen und gleich mal das kostenlose und schnelle internet hier am flughafen ausprobiert.

Bei der Zollkontrolle wieder schoen brav mein Zelt angegeben und es leider nicht so wie das letzte Mal schoen zusammengepackt wieder bekommen. Hab es allerdings in einer Reckordzeit von nur 15 Minuten wieder zusammen gepackt und in meinem Bigpack verstaut.

Hole jetzt mir den Mietwagen und treffe mich dann spaeter mit Jupp (aus Rarotonga) bei dem ich hier die erste Nacht pennen kann.

Bye Philipp

Good bye Samoa, Good bye Suedsee

Hi,

tja am Montag Mittag hab ich Lalomanu verlassen und wollte mir dann eingentlich einen Mietwagen fuer die naechsten 2 Tage holen.

Aber dann kam am Montag auf einmal einen Cyclon Warnung fuer Samoa heraus und das Wetter an dem Tag hatte schon genau dazu gepasst. Ueberfluttete Strassen und endzeitliche Regenfaelle waren am Montag und bis Dienstag morgen das normale Bild hier. Zum Dienstag Mittag hin aenderte sich aber auch schlagartig das Wetter und haellt sich seit dem auch so.

Den Verlauf des Tropischen Sturms koennt Ihr euch hier anschauen:
http://forecast.mssl.ucl.ac.uk/shadow/tracker/dynamic/200709P.html

Die zwei Wochen in Lalomanu waren sehr relaxend gewesen. Tolle Leute dort kennen gelernt und eine gute Zeit dort verbracht. Mit dem Tauchen hat es nun zu guter letzt aus Zeitgruenden doch nicht mehr geklappt und auch die Sichtweite ist wegen dem Sturm immer schlechter geworden.

Den Zustand: "mehr als genug Relaxt" hab ich zumindest nun auch schon erreicht.


Nun freue ich mich auf das naechste Land mit mehr herumreisen: Neu Seeland
Mein Flieger geht nun morgen frueh um 6 Uhr von Apia nach Auckland.

Hoffe in Auckland meine Bilder hochladen zu koennen, das ihr auch sehen koennt wo ich ueberhaupt rumgehangen habe.

Langsam kann ich Postkarten in Rekordzeit schreiben: Fuer den heutigen Schwung von 15 ! Postkarten hab ich nur 2 Stunden gebraucht und meine Hand tut mir nun weh.

Gesundheitlich gehts mir gut, an das Klima hab ich mich gewoehnt und ich merke nun schon den Unterschied wenn es statt 30 nur 29 Grad hat. Die Luftfeuchtigkeit ist aber manchmal nicht zum Aushalten hoch, da stoehnen sogar selbst die Samoaner.

Jedenfalls bin ich froh meine Sachen gegen Allergien in meiner Reiseapotheke zu haben, denn auf irgendetwas (wahrscheinlich irgendwas in der Luft) reagiere ich hier. Nicht mit Schnupfen oder anderem sondern mit dem sau schmerzhafen Ausschlag auf dem Ruecken. Dachte erst an irgendwelche Bisse oder Entzuendungen und hab das ein paar Tage lang mit meiner Fenisilsalbe behandelt, hat aber langzeitlich keine Wirkung gehabt. Dann hab ich gestern Abend die Fenistiltablette ausprobiert und mich hat es richtig ins Bett gehauen. Die hatten gestern Abend die Wirkung auf mich wie Schlafftabletten, wirklich heftig. Hab dann gestern von Nachmittags um 16 Uhr bis fruehs um 7 fast durch gepennt. Naja jedenfalls haben Sie geholfen. In den Cooks oder so hatte ich das Problem nicht. Mal schaun, hoffe nur das es nicht irgendetwas ist was es in NZ auch gibt, denn sonst ist mein naechstet Ziel Nepal/Himalaya oder irgendeine andere kalte Region.

Also melde mich dann wenn ich in Neu Seeland bin.

Bye

Philipp

Mittwoch, Januar 17, 2007

Gruesse aus Lalomanu

Grüße aus Taufuala Beach,

seit drei Nächten bin ich nun schon auf der südlichen Seite von Samoa.

http://www.samoabeachfales.com/

Der Tipp von && war einfach super. Habe hier tolles Wetter, super Verpflegung, tolles Schnorchelrevier dirket vor dem Strand und auch einer total andere Unterwasserwelt als in Moorea und den Cooks.

Werde hier noch bis nächste Woche Dienstag bleiben. Diese Woche stehen noch ein paar Hausaufgaben an die ich mir aus Deutschland noch mitgebracht habe, die erledigt werden müssen. Danach geht es dann hier für mich zum Tauchen, sozusagen als Belohnung.

Bezahle hier für die Unterkunft incl. Frühstück und Abendessen ca. 18 Euro und das Essen ist a) wirklich super und b) in Überfluss im Angebot. Hab jetzt schon angefangen frühs und Abends jeweils eine Runde schnorcheln zu gehen damit das Essen hier nicht zu stark ansetzt.

Internet ist hier mit 8 Euro die Stunde fast auf einem Level mit Moorea. Bin ja froh das sie hier überhaupt Internet haben, da hier von 9 Uhr bis 17 Uhr das Wasser abgestellt wird (wegen dem Strom für die Pumpen) und des öfteren auch kein Strom tagsüber vorhanden ist.

Ist alles etwas rudimentär aber in Ordnung.

Bilder wird es erst wieder geben wenn ich nächste Woche wieder in Apia bin oder dann in NeuSeeland. Denn man ist hier schon froh wenn die Geschwindigkeit nicht unter 33 kbps fällt (Nennwert nicht Istwert) :-)

Bye

Philipp

Samstag, Januar 13, 2007

Gruesse aus Apia / Samoa

Hi,

bin gestern morgen fruehs um 5 Uhr hier am Flughafen angekommen und die warme sehr feuchte Luft hat mich wieder in die Arme genommen. Fruehs um 5 Uhr hatten wir schon um die 30 Grad, blauer Himmel und eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit. Gestern Nachmittag hatt es puenktlich um 5 Uhr angefangen zu regnen, so wie es aussieht wird es heute auch wieder so sein.

Dank der Datumsgrenze hab ich den 11 Dezember zwei Mal erlebt, einmal in Auckland und einmal in Samoa. Allerdings hat mich die Anreise, also 2 mal gestern ( schon komisch, wie sagt man eigentlich wenn man 2 mal gestern erlebt hat? ) und die Nacht davor im Flughafen von Rarotonga richtig geschlaucht. Mein Abflug gestern (das erste) von den Cooks war um 4 Uhr morgens gewesen, also hab ich im Hostel spaet ausgecheckt und um 21 Uhr mit dem vorletzten Bus zum Flughafen gefahren. Der Flughafen in Avarua war genauso eine groessere Bushaltestelle wie der in Tahiti aber eigentlich angenehmer als der in Tahiti. Da ich erst gegen 2 Uhr einchecken konnte, hab ich dann mich am Flughafen hingelegt und ein Buch gelesen (wollte ich). Nun ja nach dem letzte Flieger nach Los Angeles abgeflogen war haben die doch tatsaechlich fast alle Lichter ausgemacht (sogar meine Leselampe Marke "Vorfeldbeleuchtug"), jedenfalls hab ich dann meine Stirnlampe wieder benutzen koennen (uebrigends hat sich die schon sehr oft bewaehrt, sollte auf keiner Reise fehlen).

Auf dem Flug von den Cooks nach Auckland (4h) hab ich versucht etwas zu schlafen, naja hat nicht so funktioniert nur so 30 Min Schlaf am Stueck. Ankunft in Auckland war dann so gegen 9 Uhr. Dann Gepaeck abgeholt und ab durch den Zoll wo ich dann mein Zelt das ich vorher angegeben hatte zur Kontrolle auf Lebewesen abgeben durfte und ich darauf ca. 20 Minuten warten durfte. Zurueck kam es dann eigentlich gut wieder zusammen gepackt, nur hatte es dann nicht mehr in meinen Rucksack gepasst. Also durfte ich dann das Zelt am Flughafen wieder komplett auseinander und wieder zusammen packen.

Nach dieser Gelegenheit meine Zelt-einpack-Kuenste unter Beweis zu stellen hab ich dann mein Gepaeck abgegeben und bin dann mit dem Bus in die Stadt gefahren. Der erste Eindruck von Auckland war: "Wow das sieht hier ja fast aus wie in HongKong". Warum? Auckland ist eine MultiKultiStadt mit gefuehlten mehr Asiaten als NeuSeelaendern und dadurch hat man auch eine Menge Restaurants und Tackaways die sich auf die Fernoestliche Kueche spezialisiert haben.

Uebrigends hab ich einen ganz schoen heftigen Schuhverschleis *g*:
- meine Sandalen hat sich Neptun beim Tauchen geholt. Hatte sie am Strand hingestellt und die Flut kam *wow welche Neuheit* und hab mir dann fuer einen Euro 50 FlipFlops geholt
- meine Treckingschuhe haben den Cross-Island-Walk nicht gut ueberstanden, an der Ferse sind sie total durchgescheurt gewesen, nunja Ersat war notwendig. Hab mir daher in Auckland ein paar neue gekauft. War gar nicht so einfach da ich Schuhgroesse 45 habe und das so genau auf der Grenze zwischen den Groessen 10 und 11 liegt, daher hab ich 3 Schuhgeschaefte abklappern muessen bis ich ein paar passende hatte.

Abflug von Auckland war um 1 Uhr Nachts, also eine weitere Nacht am Flughafen in Auckland verbracht, wo ich auch nur wieder Etappenweise geschlafen hatte. Der Flug nach Samoa hat auch wieder 4 Stunden gedauert. Naja jedenfalls bin ich ganz schoen platt in Samoa angekommen, bin mit den coolen Bussen hier nach Apia geduest. Meine Unterkunft gesucht und mich erstmal fuer ca. 6 h aufs Ohr gehauen, danach etwas die Stadt erkundet und abends bei meinem ersten Samoanischen Bier den kuehlen Regen genossen.

Heute hab ich die noerdliche Halbinsel und den Hafen erkundet und bin auf der Suche nach einer passenden Unterkunft fuer die naechsten Tage auf der anderen Seite der Insel.

Die Internetverbindung ist hier nicht immer und ueberall verfuegbar daher mal schaun wann ich mich wieder melden kann.

Bis bald (uebrigends hat es gerade angefangen wieder zu regnen)

Philipp

Mittwoch, Januar 10, 2007

Das waren die Cook Inseln

Wenn man spaeter erzaehlt dass man auf drei verschiedenen Insel war, denken wahrscheinlich die meisten: Ist das denn nicht jedesmal das gleiche?

Ueberhaupt nicht! Rarotonga, die Hauptinsel der Cook's, unterscheidet sich sehr stark zu Moorea, wo ich zu letzt war. Die Unterschiede sind nicht gewaltig aber doch deutlich zu bemerken:

- Die Leute sind hier von Ihrer Grundeinstellung sehr freundlich, immer ein Laecheln auf den Lippen.
- Als erstes in die Augen gesprungen ist die Ordnung, Sauberkeit die hier herscht um einiges ausgepraegter als in Moorea.
- Die Einheimischen pflegen und achten Ihre Kultur mehr als in Franz. Poly., wo zum Beispiel alte restaurierte Kultstaetten wegen einem Ferienhaus wieder platt gemacht worden sind.

Das als Beispiel die mir jetzt so aufgefallen sind. Ob ich hier noch einmal herfahren wuerde? Schwierige Frage, im Moment denke ich das ich zum Beispiel nach Franz.Poly. im speziellen Moorea noch einmal fahren wuerde. Denke die Frage kann ich abschliesend erst in ein paar Wochen beantworten, wenn man die Eindruecke von hier verarbeitet hat.

Zum Tauchen und Schnorcheln ist Rarotonga auch gut geeignet, tolle Stellen sind innerhalb und ausserhalb fuer alle Erfahrungsstufen vorhanden.

Was einen am Anfang fasziniert wenn man hier ankommt ist das Bussystem, das hier auf der Insel mit zwei Strecken auskommt: Um die Insel im Uhrzeigersinn und gegen die Uhr, das wars. Und da es eh egal ist in welche Richtung man faehrt, stellt man sich an die Strasse und wartet bis ein Bus kommt und man einsteigt. Innerhalb von 30-40 Minunten hat man dann die Insel umrundet.

Auch die Hauptstadt Avaru ist keine Weltstadt, wie man das aus der Westlichen Hemisphaere gewohnt ist. Es ist eher eine sehr lang gezogene Kleinstadt mit Hafen und Flughafen, das wars. Achso die mehr oder weniger grossen Wellblechbuden wo dann zum Beispiel Agrarministerium vorne dran steht, nicht zu vergessen.

Heute ist mir auf der Strasse ein Auto mit Flagge und Krone auf dem Nummernschild entgegen gekommen. Noch keine Ahnung wer das war, evtl. der Praesidet? Die Nummernschilder sind hier auch mit einer aufsteigenden Nummerierung versehen, die niedrigste Nummer die ich gesehen habe war 10.

Auch die Frage "Wie kommen eigentlich die Autos hier auf die Insel?" kann geklaehrt werden. Technisch gesehen ueber Container aber was interessanter ist wie teuer es ist ein Auto hier zu kaufen. Eine absolute Rostbeule kostet hier so um die 2.000 Euro, kein Wunder wenn die Transportkosten fuer ein neues Auto hier ab 5.000 Euro anfangen.

Gestern am Hafen ein schoenes Stueck geraeucherten Marlin gegessen. Hat geschmeckt, etwa so wie Makrele aber nicht so saftig. Als Fish&Chips hab ich ihn danach auch noch bekommen, da hat er auch gut geschmeckt. Schonmal fritierte Ananas gegessen? Muesst ihr unbedingt mal ausprobieren. Ein Scheibe Ananas panieren mit einer duennen und suessen Panade und anschliesend noch mit Zucker ueberstaeuben: Lecker. Schmeckt noch besser als die Variante mit ueberzogener Schockolade die man in Deutschland vom Weihnachtsmarkt kennt.

Das Wetter war hier die letzten Tage nicht soo toll. Heute hatten wir hauptsaechlich starken Sturm und Regen. Hoffe ich komme gleich zum Flughafen eher noch trocken an.

Fliege morgen frueh um 04 Uhr nach Auckland, dort etwa einen Tag aufenthalt und in der Nacht geht es dann weiter nach Samoa.

Als Fazit kann man aber sagen das die Cooks toll waren und doch sich von den anderen Suedseeinseln in kleinen aber feinen Noten unterscheidet.

Bis denn

Philipp

Dienstag, Januar 09, 2007

Wow, Tauchen war super gewesen

Hi,

also die Idee einen Tauchkurs zu machen war spitze gewesen. Es hatt super viel Spass gemacht und war ein tolles Erlebnis gewesen. Der Tauchkurs war der PADI Open Water Course, der 3 Tage mit jeweils 8 Stunden Training angesetzt war.

Nach dem ersten Tag sind wir dann am Morgen in die Lagune gegangen um vom Ufer aus in ca. 2-3 Meter tiefen Wasser die ersten Tauchversuche im Meer zu machen. Das war das erste Mal das ich sozusagen wie ein Fisch unter Wasser geschommen bin. Ein irres Gefuehl. Als Uebungen haben wir dann gemacht: Schweben im Wasser, Maske im Wasser ausziehen und 15 Meter schwimmen und dannach wieder anziehen und die geflutette Maske mit der Nase wieder ausblassen, Tauchweste mit Flasche unter Wasser ausziehen und wieder anziehen (das gleiche auch ueber Wasser), dann noch das Handling mit dem Kompass unter Wasser geuebt.

Nach einer weiteren theorischen Stunde haben wir dann unsere Sachen und das Boot gepackt fuer den ersten Tauchgang ausserhalb der Lagune in ca. 12 Meter Tiefe. Von Avaru(Hauptstadt der Cooks) sind wir ca. 10 Minuten zum Tauchspott vor das Riff gefahren. Im Pool und in der Lagune sind wir ja noch in das Wasser gelaufen, vom Boot aber sind wir mit voller Tauchausruestung mit einer Rolle rueckwaerst ins Wasser eingestiegen. Danach ging es an der Ankerleine langsam runter auf 12 Meter und nun musstest du auch wirklich einen Druckausgleich fuer deine Ohren durchfuehren. Hat aber alles geklappt und "da unten" hat dich auf einmal eine andere Welt erwartet. Das erste Mal war ich noch total mit mir selbst beschaeftigt aber das zweite Mal konnte man schon mehr relaxter diese wunderschoenen Fische und das Riff bestaunen. Uebungen unter und ueber Wasser on-mass durchgefuehrt bis alles 100-pro gesessen hat. Am Ende vom zweiten Tag war ich schon leicht fertig am Abend aber ich hab ihn damit abgeschlossen das ich mir ein super tolles Porter-House Steack gekauft habe und dazu Bratkartoffeln mit Zwiebeln gemacht habe und dass hat geschmeckt, dass sag ich euch ......

Am dritten Tag ging es morgens fruehs um 9 Uhr gleich fuer unsere zwei letzten Tauchgaengen raus aufs Meer. Heute stand nun hauptsaechlich auf dem Plan ein paar letzte Uebungen und die Tauchgaenge auf 18 Meter Tiefe durchzufuehren. Der erste Tauchgang am dritten Tag war auch derjenige den ich mit meiner Digicam dokumentieren konnte (Bilder siehe Gallerie/Cook's). War fantastisch, allerdings hab ich die Silikatpaeckchen zuhause liegen gelassen, so dass sich nach dem ersten Tauchgang Kondenswasser im Gehaeuse gebildet hatte. Daher hatte ich die Kammera beim zweiten Mal nicht mit runter genommen. Der zweite Tauchgang war dann nur noch Tauchen und staunen. Bei diesem Tauchgang hab ich mich nun wirklich gut und sicher gefuehlt und ich konnte alles in Ruhe geniesen. Dadurch dass am dritten Tag die Austarierung und die Atmung super geklappt hat, konnte ich dann auch am Riff an einer Stelle verharren und einfach nur zuschauen, so wie beim Schnorcheln.

Also ich empfehle es allen die die Moeglichkeit haben einen Tauchkurs zu machen. Die Welt die einem dadurch erschlossen wird ist fantastisch. Normalerweise hab ich mit Fischen nur als Angler zu tun gehabt. Aber eine reine Beobachtung der Unterwasserwelt ist genauso toll, wenn nicht sogar ein Stueck besser. Als ich aber die Barracudas unter Wasser sah, boah ich woll ich haette ein Foto, haette ich am liebsten meine Angel rausgeholt. Die bewegen sich so elegant und gleichmaessig durchs Wasser, man kann nur erahnen mit welcher tierischen Kraft die sich beim Angriff oder Flucht durchs Wasser bewegen.

Der Tag heute bestand nun eher aus den Abreisevorbereitungen hier von den Cook's, da es fuer mich am Mittwoch um 4 Uhr fruehs nach Samoa ueber Neu Seeland geht. In Neu Seeland hab ich insg. fast einen Tag aufenthalt, mal schaun ob ich in die Stadt gehe oder nicht. Nunja jedenfalls hab ich heute ca. 3 Stunden Postkarten am Hafen geschrieben, wenn Ihr Glueck habt kommen diese noch vor Ostern an :-). Uebrigends ein Paket von hier nach Deutschland dauert ca. 1 Jahr (kein Witz) wenn du es nicht per Airmail sonder mit dem Schiff (Surface) schicken moechtest, dafuer kostet aber auch nur die Haelfte (25 Euro) als Luftfracht (30 Euro) (jeweils fuer 5 Kilo).

So hoffe ich kann morgen hier nochmal ans Inet ran, dann schreib ich noch einen Cook's Abschlussbericht ansonst kommt der dann in ca. 3-4 Tagen aus Samoa.

Bis denn

Philipp






Die Atmung war am zweiten Tag noch das schwierigste und vorallem das Zusammenspiel von Atmung, dem Auftrieb und Austarierung der Tauchweste waren an diesem Tag die schwierigsten Sachen.

Samstag, Januar 06, 2007

Tauchkurs verspaetet gestartet

Hi,

also mein Tauchkurs hatte ich eigentlich am Dienstag geplant, konnte ihn aber nicht anfangen weil ich mir in der Silvesternacht eine tolle Erkaeltung vom laengen draussen rumsitzen eingefangen hatte. Ja, auch hier wird es manchmal kalt, vorallem wenn die leichten Nieselregen einsetzen und ein teilweise starker Wind weht.

Die vergangenen Tage habe ich zwei bis drei davon verbracht im Bett zu liegen und meine Erkaeltung mit Hilfe meiner Reiseapotheke(Paracetamol und was anderes gruenes) das ganze weg zu bekommen. Hatt auch gut funktioniert nur irgendwie hab ich von der Mischung noch mehr geschwitzt. Zum Glueck hatte ich kein Fieber und hier hat mir mein Fieberthermometer gute Dienste geleistet, denn sonst haette ich mir hier gleich Dengue Fieber reingeholt.

Nunja wie auch immer, heute morgen um 07:45 hatte dann mein Tauchkurs angefangen. Zuerst haben wir bis ca. 1 Uhr alles durchgesprochen und theoretische Stunden und auch schon Pruefungen dazu abgelegt. Nach einer Stunde Mittagspause ging es dann an eingemacht, na zumindest im Pool. Wir haben das Tauchgeraet angelegt und unser Instruktor hat uns dann erstmal ein paar Atemzuege unter Wasser machen lassen. Schon ein komisches Gefuehl unter Wasser zu atmen, zumindest das war ich schon ein bischen vom Schnorcheln der letzten Wochen gewoehnt. Danach folgten einige Uebungen wie zum Beispiel: Einfangen eines herausgefallenen Mundstuecks, Ausblasen der mit Wasser geflutteten Maske, Maske unter Wasser absetzen und ohne Maske 20 Sekunden lang mit Mundstueck atmen, danach Maske aufsetzen und Maske ausblassen.

Nach der ersten Runde wahren dann Sicherheitsuebungen an der Reihe, wie das Signalisieren zu seinem Partner das deine Luft leer ist und er dir sein sekundaeres Mundstueck zur Verfuegunge stellen konnte. Ok Mundstueck wechesln und weiter gehts, dass war der eher einfachere Teil. Danach folgte eine Uebung bei der unser Instruktor mit die Luft an der Flasche ausgedreht hatte und ich im Signalisieren sollte wenn ich keine Luft mehr bekomme. Durch den Druck in den Leitungen hat du trotz dem die Flasche leer ist noch ca. 4 Luftzuege und auf dem Finimeter kannst du erkennen wie ganz schnell der Luftdruck abnimmt. So nach 4 Zuegen kam dann nichts mehr, schon ein sehr komisches Gefuehl wenn du keine Luft mehr bekommst. Aber in Ruhe Sigalisiert und nach ein paar Sekunden hast du wieder Luft bekommen.

Die naechste Sicherheitsuebung war, das ganze im Quasiernstfall. Also der Instruktor dreht dir die Luft ab, du atmest normal weiter und wenn du keine Luft mehr bekommst must du deinem Buddy(Tauchpartner) signalisieren, he ich hab keine Luft mehr gib mir deine Sekundaerversorgung. Dann schnappst du dir das Mundstueck von ihm und atmest mit diesem ein paar Mal weiter, danach hat der Instruktor auch mir wieder die Luft angestellt. Danach folgten noch Aufstiegsuebungen fuer den Notfall und das Transportieren eines ermuedeten Tauchers.

Morgen geht es dann weiter mit einer weiteren Uebung im Pool oder in der Lagune und dann geht es fuer zwei Tauchgaenge vors Riff ins Meer. Bin schon gespannt wies wird, ob ich die Kammera mitnehme weis ich noch nicht, entscheide ich spontan.

Das schwierigste am Tauche fuer mich ist das du eine gleichmaessige, langsame und auch sehr tiefe Atmung brauchst. Daher das ist etwas was du trainieren musst, mal schaun wies morgen laeuft, heute hatt es zum Schluss eigentlich gut geklappt.

Und habt ihr auch einen schoenen Kater am Neujahrstag gehabt? Ich hatte fast wie ueblich meine Erkaeltung mit Kater, war ne tolle Mischung die mich ans Bett gefesselt hat.

So bin gespannt wie es morgen wird.

Bye

Philipp

Dienstag, Januar 02, 2007

Frohes neues Jahr

So auch mich hat das neue Jahr erwischt.

Einen Prost auf die andere Seite der Welt:


Heute hatte ich die Gelegenheit meine Bilder von den Cook's hochzuladen. Viel Spaß beim Durchschauen.