Sonntag, April 15, 2007

Irgendwie drinnen und aber doch irgendwie draußen

Ja wir haben es geschafft in den Zoo zu gehen und wir konnten einen ersten Blick auf die Tierwelt Australiens werfen. Schon niedlich diese Koalabären und die Kängurus.

Über die Brücke zu laufen haben wir dann nun doch nicht mehr geschaft, wir sind dann aber am Dienstag wo wir unseren Mietwagen abgeholt hatten mit dem Auto drüber gefahren. Beeindruckend wie groß diese Brücke doch ist. Ganze 8 Spuhren führen über die Brücke, links und rechts davon jeweils eine Eisenbahnlinie.

Wir sind übringends diese 3 Chaoten: Caro, Jupp und ich.



Von Sydney aus sind wir auf der M4 in Richtung Katoomba der Metropole der Blue Mountains gefahren. Von der Höhe her befanden wir uns dort auf knapp 1100 Metern. Da die Blue Mountains aber nicht aus hohen Bergen, sondern ein Hochplateau mit tiefen Canyons ist denkt man die ganze Zeit man befindet sich im Flachland. Erst als man wieder an den Rand zu den Canyons kommt, wird man beeindruckt von der Höhe und der atemberaubenden Landschaft. Landschaftlich sind die Canyons der Blue Mountains wie der Grand Canyon in Amerika nur mit Regenwald und Bushlandschaft.



Angekommen in Katoomba, sind wir in der dortigen Jugendherberge unter gekommen und sind Abends dann zum Echo Point, einem der Topspots hier, gefahren.



Am nächsten Tag sind wir dann mit dem Auto einmal um den Nationalpark herum gefahren und haben die einzelnen Aussichtspunkte wie Eva's Point besucht.



Beeindruckt durch die Landschaft und das man sich doch unter Australien etwas ganz anderes vorgestellt hat, entschlossen wir uns am Donnerstag einen kleinen Track zu laufen. In die engere Auswahl fiel dann der GreatCanyonWalk in der Nähe vom Eva's Lookout an dem wir am vorangegangenen Tag bereits waren. Für den Walk haben wir mit viel Pausen so an die 3 Stunden gebraucht. War wirklich super gewesen, abwechslungsreiche Landschaft von normalem Busch bis hin zu üpigsten Regenwald und dass gepaart mit der Canyon Landschaft. Dieser Mix aus allem hat doch an der ein oder anderen Stelle zu staunenden Gesichtern geführt.





Freitag galt es wieder all den Kram der sich die letzten Monate angesammelt in den immer doch zu kleinen (75 Liter) Rucksack rein zu quetschen und über sich selbst zu fluchen warum man auch soviel dabei hat. Außerdem schwört man sich dann immer wieder doch beim nächsten Mal nur noch mit 3 Thirts los zu ziehen (wers glaubt).

Freitag sind wir dann zurück nach Sydney gefahren, im YHA in Bondi Beach eingecheckt und dann noch ein paar Stunden am Strand verbracht. Caro musste an diesem Abend dann auch wieder nach Hause fliegen. Nunja sie hat sich dann auch auf Ihr Putenschnitzel freuen können ;-).

Morgen am Montag werde ich dann Sydney verlassen und in Richtung Canberra im Süden abdüsen. In einem Monat muss ich dann in Adelaide den Mietwagen wieder abgeben und bis dahin hab ich noch Zeit mich zu entscheiden wie ich weiter machen möchte.

Geniest die Bilder, die ich gerade hochgeladen habe.

Bis bald

Philipp

P.S.: Der Titel ist ein Insider. Wir saßen eines Tages in einem Foodcourt in der Mitte von Sydney (nähe Harvey Norman) und draußen regnete es. Da die Architektur aber so war das man unter einem riesigem Glasdach saß aber im oberen Bereich keine Außenwände vorhanden waren ist mir dieser philosophische Satz über die Lippen gekommen: Irgendiw ist man drinnen und doch aber irgendwie draußen ;-)

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