Freitag, März 02, 2007

Ab in den Süden ...

Hi,

jetzt bin ich schon, ähhmm wieviel Tage hier auf der Südinsel??, ähhm sagen wir mal ein paar habe wirklich aufgehört zu zählen. Für mich gibt es nur ein Termin und das ist der 2 April an dem ich den Mietwagen in Christchurch abgeben muss. Sozusagen habe ich ab heute noch einen vollen Monat. Hoffe dass das Wetter genauso traumhaft bleibt wie es hier die letzten Wochen gewesen ist.

Wo habe ich denn gesteckt? Nach meinem Tripp mit Isti ins Cobb Valley bin ich an das Nordende vom Abel Tasman Nationalpark gefahren und habe dort eine Nacht auf dem Campingplatz verbracht. War zwar keine warme Dusche dafür aber eine ohne Schwärme von Sandfliegen. Den einen Morgen wo ich am Fluss mir die Haare gewaschen habe, war ich fast nur von kleinen schwarzen Sandfliegen umgeben und nein es lag nicht nur an mir :-). Das Gemeine an diesen Fliegen ist das wenn sie dich beisen das richtig schmerzhaft ist und die Schwellung bleibt in den meisten Fällen auch ein paar Tage bestehen. Daher morgens erstmal ein Spraybad mit Antimücke und das hält zum Glück auch alle ab einen zu beissen aber wehe du hast eine klitze kleine Stelle ausgelassen, viel Spaß.

So nach dem Abel Tasman, von dem ich nur den Campingplatz und den Strand gesehen habe, bin ich an die Nordspitze der Südinsel (Cape Farewell) gefahren. Irgendwie hat mich das hier an Skagen an der Nordspitze Dänemarks erinnert nur ein bischen bergiger. Was gibt es besseres als dann mit einem Caffee die Aussicht zu geniesen.

Nächste Station war dann Nelson Lakes Nation Park. Dort am Lake Rotoiti hab ich dann die größten Aale bisher gesehen. Leider ist es verboten sie zu fangen und die sind so zahm das man sie vom Bootssteg aus füttern kann, unfassbar für einen deutschen Angler. Ich sah mich schon mit selbstgebauten Räucherofen am Strand sitzen und Aal räuchern, nix ist es geworden. War aber toll mal einen Aal so im Wasser zu beobachten, bisherige Beobachtungsfelder waren: am Haken, geradeeben vom Haken abgegangen und wieder ins Wasser flitzen, im Räucherofen, gebraten auf dem Tisch und in Stücken auf meinem Teller. Einen Aal beobachten vom Steg aus das Erlebniss hatte ich bisher noch nicht. Von dort dann aus zu Blinkern wollte ich dann auch nicht und mein Fischtag dort bestand dann mehr aus Fischbeobachtung als fangen.

Von dort ging es dann weiter in Richtung Süden, wo laut meinem Reiseführer der Arthurs Pass einen Besuch wert sein sollte. Nunja sagen wir mal ich bin drüber gefahren ohne es zu bemerken, es war dann also nicht soo beeindruckend. Wie auch immer jedenfalls habe ich den geheimen Urlaubsort von John gefunden. Boyle Village. Bilder davon sind in der Gallerie zu finden. Allerdings war der Ort so klein das sie sich nichtmal ein Ortsschild leisten konnten. Bin das erstmal vorbei gefahren und als nach 20 km kein Haus mehr kam musste es wohl die zwei Häuser sein.

Die letzten 2 Tage bin ich dann in Reefton einer ehemaligen Goldgräber und heutigen Kohlabbaustadt untergekommen. War ganz interessant, die Hauptstraße hatten sie im Touribüro in zwei unterschiedlichen Versionen heute und 100 Jahre (oder so) zurueck. Reefton war in Neu Seeland übriends die erste Stadt die elektrisches Licht in der Stadt bekommen hatte, da sie auch das Glück hatten den Stromliferanten (Wasserkraftwerk) gleich nebenan zu haben.

Fast hätte ich es vergessen zu schreiben: Auf dem Weg nach Reefton war ne Baustelle gewesen. Ein Megastau von etwa einem Auto hatte sich angesammelt und da ich keine Lust hatte seehhrr lange im Stau zu stehen bin ich die Abfahrt kurz vorher von der Straße runter zum Fluß. Irgendwie hat mich der angelächelt. Gesagt getan nach ein paar Minuten hatte ich auch eine tolle und meine erste Bachforelle (brown trout), hmmm war lecker gewesen. Da freut man sich doch jedesmal wieder. Bei meinen letzten Versuchen sind die Forellen aus dem Wasser gesprungen haben gekämpft und sind mir dann immer wieder in letzter Sekunde vom Haken gesprungen, diesmal aber war alles optimal.



Heute bin ich wieder meine gut 200 Km gefahren und von Reefton wieder ein Stück in den Norden nach Westport und dann über den Highway 6 in Richtung Süden zu den Pancake Rocks (Pfannkuchenfelsen). Siehe Gallerie, schaut gans lustig aus.

So heute will ich mir dann hier in der Nähe in Greymouth entweder nen Campingplatz in Stadtnähe oder nen Hostel suchen. Nächste Stadtion wird dann die Gegend um den Fox Gletscher sein.

Bye und viel Spaß beim Bilder durchwühlen

Philipp

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