Mittwoch, Januar 10, 2007

Das waren die Cook Inseln

Wenn man spaeter erzaehlt dass man auf drei verschiedenen Insel war, denken wahrscheinlich die meisten: Ist das denn nicht jedesmal das gleiche?

Ueberhaupt nicht! Rarotonga, die Hauptinsel der Cook's, unterscheidet sich sehr stark zu Moorea, wo ich zu letzt war. Die Unterschiede sind nicht gewaltig aber doch deutlich zu bemerken:

- Die Leute sind hier von Ihrer Grundeinstellung sehr freundlich, immer ein Laecheln auf den Lippen.
- Als erstes in die Augen gesprungen ist die Ordnung, Sauberkeit die hier herscht um einiges ausgepraegter als in Moorea.
- Die Einheimischen pflegen und achten Ihre Kultur mehr als in Franz. Poly., wo zum Beispiel alte restaurierte Kultstaetten wegen einem Ferienhaus wieder platt gemacht worden sind.

Das als Beispiel die mir jetzt so aufgefallen sind. Ob ich hier noch einmal herfahren wuerde? Schwierige Frage, im Moment denke ich das ich zum Beispiel nach Franz.Poly. im speziellen Moorea noch einmal fahren wuerde. Denke die Frage kann ich abschliesend erst in ein paar Wochen beantworten, wenn man die Eindruecke von hier verarbeitet hat.

Zum Tauchen und Schnorcheln ist Rarotonga auch gut geeignet, tolle Stellen sind innerhalb und ausserhalb fuer alle Erfahrungsstufen vorhanden.

Was einen am Anfang fasziniert wenn man hier ankommt ist das Bussystem, das hier auf der Insel mit zwei Strecken auskommt: Um die Insel im Uhrzeigersinn und gegen die Uhr, das wars. Und da es eh egal ist in welche Richtung man faehrt, stellt man sich an die Strasse und wartet bis ein Bus kommt und man einsteigt. Innerhalb von 30-40 Minunten hat man dann die Insel umrundet.

Auch die Hauptstadt Avaru ist keine Weltstadt, wie man das aus der Westlichen Hemisphaere gewohnt ist. Es ist eher eine sehr lang gezogene Kleinstadt mit Hafen und Flughafen, das wars. Achso die mehr oder weniger grossen Wellblechbuden wo dann zum Beispiel Agrarministerium vorne dran steht, nicht zu vergessen.

Heute ist mir auf der Strasse ein Auto mit Flagge und Krone auf dem Nummernschild entgegen gekommen. Noch keine Ahnung wer das war, evtl. der Praesidet? Die Nummernschilder sind hier auch mit einer aufsteigenden Nummerierung versehen, die niedrigste Nummer die ich gesehen habe war 10.

Auch die Frage "Wie kommen eigentlich die Autos hier auf die Insel?" kann geklaehrt werden. Technisch gesehen ueber Container aber was interessanter ist wie teuer es ist ein Auto hier zu kaufen. Eine absolute Rostbeule kostet hier so um die 2.000 Euro, kein Wunder wenn die Transportkosten fuer ein neues Auto hier ab 5.000 Euro anfangen.

Gestern am Hafen ein schoenes Stueck geraeucherten Marlin gegessen. Hat geschmeckt, etwa so wie Makrele aber nicht so saftig. Als Fish&Chips hab ich ihn danach auch noch bekommen, da hat er auch gut geschmeckt. Schonmal fritierte Ananas gegessen? Muesst ihr unbedingt mal ausprobieren. Ein Scheibe Ananas panieren mit einer duennen und suessen Panade und anschliesend noch mit Zucker ueberstaeuben: Lecker. Schmeckt noch besser als die Variante mit ueberzogener Schockolade die man in Deutschland vom Weihnachtsmarkt kennt.

Das Wetter war hier die letzten Tage nicht soo toll. Heute hatten wir hauptsaechlich starken Sturm und Regen. Hoffe ich komme gleich zum Flughafen eher noch trocken an.

Fliege morgen frueh um 04 Uhr nach Auckland, dort etwa einen Tag aufenthalt und in der Nacht geht es dann weiter nach Samoa.

Als Fazit kann man aber sagen das die Cooks toll waren und doch sich von den anderen Suedseeinseln in kleinen aber feinen Noten unterscheidet.

Bis denn

Philipp

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